© Mozarthaus Vienna

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02/24/2020

Was Mozart, Haydn und Beethoven verbindet

Die drei großen Komponisten prägten die Wiener Klassik – und revolutionierten Musik nachhaltig. Was blieb von ihnen und welche Parallelen finden wir in ihren Lebensläufen?

Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn: Das ist die „Trias“ einer Epoche, deren kulturelles und gesellschaftliches Zentrum sich in Wien befand. Das Mozarthaus Vienna widmet dem Thema eine Sonderausstellung.

Was ist die Wiener Klassik?

Die „Wiener Klassik“ dauerte etwa von 1750 bis 1850 – und beschreibt eine Zeit, in der Musiker sich von den Traditionen des Barockzeitalters emanzipierten und neue Modelle entwickelten. Für die Musik bedeutete das einen Fokuswechsel von der Vokal- zur Instrumentalmusik: Während bis zur Klassik vor allem Kirchenmusik und Oper als bedeutsam galten, so verschob sich das Augenmerk nun auf Symphonie, Quartett und Klaviersonate.

Dafür verantwortlich zeichneten in Wien allen voran Mozart, Haydn und Beethoven – die auch privat mit einander verbunden waren.

Drei Giganten der Musikwelt

Die gemeinsamen Lebensdaten von Haydn, Mozart und Beethoven umfassen fast ein Jahrhundert und reichen vom Barock bis in die Romantik: Haydn wurde 1732 geboren, Beethoven starb 1827.

Das Verhältnis, das bedeutende Persönlichkeiten zueinander haben, kann von gegenseitiger Wertschätzung bis zu großer Rivalität reichen: In diesem Fall waren Haydn und Mozart enge Freunde, die trotz großen Altersunterschiedes eine tiefgehende menschliche und künstlerische Sympathie verband.

Mozart war von Haydns Streichquartetten inspiriert und widmete ihm sechs eigene. Als Haydn wiederum von Mozarts Tod erfuhr, verarbeitete er das im zweiten Satz seiner Symphonie Nr. 98 als „Adieu an Mozart“.

Beethovens großer Wunsch war es, bei Mozart zu studieren. Ob sie einander tatsächlich jemals begegneten, ist heute unklar. Es war Joseph Haydn, der seinem Schüler Beethoven schließlich half, in Wien Fuß zu fassen: Beethoven eröffnete sein erstes Konzert mit Werken von Haydn und Mozart.

Was von ihnen blieb

Als „Klassiker“ werden Haydn, Mozart und Beethoven auch deswegen bezeichnet, weil viele ihrer Werke von ihren Uraufführungen bis in die Gegenwart kontinuierlich gespielt worden sind – diese Kontinuität bestand für sehr wenige Komponisten vor dem 18. Jahrhundert.

Im Mozarthaus Vienna wird von 19. Februar 2020 bis 31. Jänner 2021 in der Jahressonderausstellung „Die Trias der Wiener Klassik: Haydn - Mozart - Beethoven“ den drei Giganten bis hin zu ihren unterschiedlichen Eingängen in die Popularkultur nachgespürt.

Die Wiener Designerin Julia Landsiedl und der Kurator Walter Reicher haben ein gemeinsames Konzept entwickelt, das Farbe in den Ausstellungsraum bringt. Mit Großportraits, Farbcodes und einer durchgestylten Timeline wird den Besuchern und Besucherinnen die neue Ausstellung nähergebracht.

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