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12/28/2020

So wird Putzen nicht zur Belastungsprobe für die Beziehung

In vielen Haushalten ist es das Streitthema Nummer 1: Putzen. So gelingt der harmonische Umgang mit einem Thema, das auch Spaß machen kann.

Nicht nur in WGs, sondern vor allem auch bei Paaren, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, gibt es häufig Stress rund ums Thema Hausarbeit. Unausgeglichene Aufgabenteilung führt zu Diskussionen und Unzufriedenheit, was eine Beziehung stark belasten kann.  

Eine Mehrbelastung, die nicht sein muss 

Auch im Jahr 2020 erledigen nach wie vor Frauen fast selbstverständlich den Großteil des Haushalts. Gerade in Zeiten von Home Office und Distance Learning bedeutet das oft: Mehr Essen kochen, mehr Wäsche waschen, mehr bei den Schulaufgaben helfen – und obendrein auch noch den eigenen Job schupfen. Es ist nicht verwunderlich, dass es zu Reibungen und Meinungsverschiedenheiten kommt, wenn es beim Putzen & Co. keine faire Einteilung gibt.  

Mit diesen Tipps wird die Angelegenheit einfacher. 

Setzen Sie die richtigen Prioritäten 

Sie haben das Gefühl, den Großteil der Aufgaben erledigen Sie? Vermeiden Sie es tunlichst, Ihren Partner oder Ihre Partnerin um Hilfe zu bitten. Das impliziert nämlich, dass der Haushalt grundsätzlich Ihre Aufgabe ist – und das Gegenüber lediglich manchmal einspringen soll, wenn danach gefragt wird. 

Viel eher sollten Sie auf Augenhöhe kommunizieren und gemeinsam Prioritäten setzen. Was ist Ihnen denn beiden wirklich wichtig? Es gibt Menschen, die auch im kreativen Chaos glücklich sind – aber sobald dieses eine Person irritiert, müssen Sie einen Kompromiss finden. Führen Sie eine offene Diskussion: Wollen Sie jeden Abend frischgekochtes Abendessen oder ist Take-Away auch voll in Ordnung? Muss das Bett jeden Tag gemacht sein? Gehört die Toilette jeden Tag oder jede Woche geputzt? So können Sie bestmögliche Kompromisse finden – und Aufgaben zuteilen. 

Die unangenehmsten Aufgaben verteilen 

Erstellen Sie eine Liste mit den Aufgaben, die jeder für sich im Haushalt am wenigsten gerne erledigt. Wovor Sie sich drücken, empfindet Ihr Partner oder Ihre Partnerin vielleicht als gar nicht so lästig. Wenn es etwas gibt, das Sie beide ungern erledigen, dann nehmen Sie sich doch vor, der Herausforderung gemeinsam zu begegnen: Fensterputzen macht gemeinsam gleich viel mehr Spaß. 

Mit den richtigen Geräten macht’s mehr Freude 

Wenn Ihr Haushalt mit hochwertigen Geräten ausgestattet ist, geht alles gleich viel schneller und leichter von der Hand. Achten Sie beispielsweise beim Staubsauger darauf, dass er leistungsfähig ist und praktische Aufsätze erhältlich sind, mit denen Sie auch ohne anstrengendes Bücken und Knien unter die Couch und in alle Ecken gelangen. Kabellose Geräte sind ergonomischer und zeitsparender. Staubbeutel sollten wirklich dicht sein. Achten Sie darauf, dass Sie nur bei Traditionsmarken auch lange nach dem Kauf immer die passenden Beutel und praktisches Zubehör erhalten. Besonders wichtig: Bietet der Hersteller eine persönliche Vorführung der Geräte oder ein Jahresservice an? Wenn ja: Jackpot! Denn Geräte, die Sie perfekt bedienen können, machen einfach mehr Freude. Wenn das Staubsaugen auch noch Spaß macht, streiten Sie vielleicht bald sogar darüber, wer diese Aufgabe denn übernehmen darf. 

Das richtige Timing 

Versuchen Sie doch einmal, den Putzplan nicht mit einer harten Deadline zu versehen, sondern für das Erledigen bestimmter Aufgaben eine Zeitspanne ins Auge zu fassen. „Bügelwäsche: Zwischen Montag und Mittwoch“ macht weniger Druck als „Bügelwäsche: Dienstag bis 14 Uhr.“ So können Sie sich besser danach richten, ob Sie ein Morgen- oder Abendmensch sind und flexibel auf Alltagsherausforderungen reagieren. 

Werfen Sie es Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin auch nicht sofort vor, wenn diese Zeitspanne manchmal ausgereizt wird, sondern geben Sie ein wenig Schonfrist. Keinesfalls sollten Sie die Aufgaben genervt selber erledigen – und dann für diese Freiwilligkeit Dank einfordern. Außerdem: Wenn Ihr Gegenüber die Aufgabe nicht genau so erledigt, wie Sie es tun würden, sind Geduld und Dialogbereitschaft gefordert – und nicht sofort harte Kritik. 

Teilen Sie sich auch die Denkarbeit 

Fein, wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin sich einmal bereit erklärt, den Wocheneinkauf zu erledigen. Nicht so fein, wenn es dennoch an Ihnen hängt, die dazugehörige Denkarbeit zu machen: Was haben wir noch im Kühlschrank? Was essen wir kommende Woche? Was gehört auf die Einkaufsliste? Welches Joghurt mögen die Kinder eigentlich und wo steht das im Supermarkt? Auch diese Art von Arbeit gehört geteilt – und das dürfen Sie auch ruhig so kommunizieren. 

Das gemeinsame Leben als Team meistern 

Im Endeffekt sollten Sie sich vor Augen halten, dass zu einer Partnerschaft ein ausgeprägter Zusammenhalt gehört. Sie wollen es doch gemeinsam nett haben und Herausforderungen partnerschaftlich begegnen – gestalten Sie Ihr Zusammenleben entsprechend wertschätzend und sagen Sie ruhig einmal öfter Danke zu einander. 

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