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05/14/2021

Spaß am und im Haus

Fukasawa House wirkt zwar von außen wie ein wenig zwischen zwei höhere Bauten hinein gequetscht. Das von Be-Fun Design entworfene Haus in Japan ist aber mehr als nur effizient genutzte Fläche: es hat Fun-Faktor.

Der Name ist Programm. Wenn schon das Architekturbüro Be-Fun Design heißt, darf man wohl erwarten, dass den von ihm entworfenen Objekten eine gehörige Portion Spaß innewohnt. Das in Japan entstandene, in 2020 fertiggestellte Fukasawa House entspricht dem vollkommen.

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Interessant beim Fukasawa House ist, dass der Spaß noch nicht mal für die Eigentümer selbst beginnt. Denn die planen erst in einigen Jahren einzuziehen. Die Familie lebt jetzt noch an getrennten Wohnsitzen.

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Flexible Gestaltung für nahezu jede Nutzung

Die Herausforderung für die Architekten von Be-Fun Design bestand also darin, das vorhandene – zugegebenermaßen sparsam bemessene – Raumangebot gut zu nutzen. Und gleichzeitig Baugrundstück und Haus so flexibel zu gestalten, dass nahezu alles möglich ist: Wohnen (mit Katzen), betriebliche Nutzung für Klein(st)unternehmen, Wohnraum plus Home Office, als Pop-Up Store, ...

Hauptsache, der „space” kann sinnstiftend und womöglich gewinnbringend genutzt werden. Unter der Prämisse freilich, dass – wie gesagt – Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen.

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Um ein Maximum an Flexibilität zu erzielen wurde ein Minimum an Beton für das „Skelett” verwendet. Sowohl Wände als auch Böden können je nach gewünschter Funktion geöffnet oder geteilt werden. Die derzeitigen Trockenbauwände und Holzbalken lassen sich bei Bedarf leicht demontieren.

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Erstversion für Katzen mit Menschen

Die Erstversion des Gebäudes besteht aus Mietwohnungen ausschließlich für Katzen, die mit ihren Menschen dort leben (wobei die Miete natürlich der Mensch bezahlt).

Die Einheiten wurden somit als Orte des Zusammenlebens mit diesen Geschöpfen konfiguriert, die, wie der Mensch auch, ihren eigenen Kopf, ihren eigenen Willen haben. Die Samtpfoten werden in diesem Konzept als „Mitbewohner”, nicht als „Haustiere” betrachtet. Arcatecture ist übrigens kein neues Konzept.

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Die sechs Einheiten, die sich auf das Doppelhaus verteilen, sind so gebaut, dass sowohl der Mensch als auch die Stubentiger die Existenz des jeweils anderen spüren: beispielsweise, indem ein Katzentrampelpfad über dem Treppenhaus platziert ist und sich zum Badezimmer und zum Vorraum hin fortsetzt.

Begegnungszonen für Zwei- und Vierbeiner

Die Verwendung von Schiebetüren ermöglicht die Widmung und Gestaltung von Räumen jeweils ausschließlich für den Menschen und für die Mieze(n). Ein weiterer Raum dient als „Begegnungszone” – schließlich soll die Kommunikation erhalten bleiben. Aber immerhin können sich so Tier und Mensch ziemlich unabhängig voneinander entfalten – auf artübergreifende (Lebens)weise.

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