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UBM Development | Anzeige
04/27/2021

Hocheffizientes Bürogebäude mit digitaler Autobahn

Das neue Bürohaus Edge Grand Central steht mitten in Berlin. Und wird aktuell dank IP-Backbone und Cloud-basiertem Gebäudemanagementsystem als nachhaltigstes Büro Deutschlands gehandelt.

Mit dem Edge Grand Central Berlin nimmt Projektentwickler Edge sein erstes Bürogebäude in Deutschland in Betrieb. Von BOLWIN | WULF Architekten Partnerschaft entworfen, gilt es als derzeit „nachhaltigstes Büro Deutschlands”. Es macht damit dem Smart Building Cube Konkurrenz.

Es ist mitdem WELL Building Standard Gold und DGNB Platin zertifiziert – die Bestnote in der jeweilgen Systematik. Diese Zweifach-Zertifizierung sei in Deutschland zum ersten Mal der Fall, wie es heißt. Und es gibt schon erste Mieter, darunter Scout24 und Oracle.

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Teil der Berliner Europacity

Das Edge Grand Central ist Teil der Berliner Europacity im Herzen Berlins. Die Nutzer profitieren nicht nur von der Lage direkt beim Hauptbahnhof und der guten Infrastruktur. Denn der zu OVG Real Estate gehörende Bauherr Edge Technologies hat das Gebäude besonders nachhaltig und energieeffizient konzipiert. Wohlbefinden und Gesundheit der Mitarbeiter genießen hohe Priorität.

Nach dem Edge Olympic in Amsterdam ist das Berliner Projekt das zweite im Portfolio des Unternehmens. Mit Edge Grand Central betritt auch Edge Workspaces als Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen den Markt. Der Neubau verfügt auch über rund 100 Kfz-Stellplätze.

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Smart-Building-Technologie

Das Multi-Tenant-Gebäude mit rund 22.800 Quadratmetern Büro- und Communityflächen gehört zur neuesten Generation intelligenter Gebäude. Denn Edge Technologies setzt eine Smart-Building-Technologie ein, mit hochmodernem IP (Internet Protocol) Backbone. Dieses sei das Rückgrat der Kommunikationsinfrastruktur und die digitale Autobahn des Gebäudes, beschreibt es der kooperierende Baudienstleister BAM Deutschland.

Damit sei ein höchst effizienter Betrieb der Immobilie gewährleistet: Insgesamt rund 3.500 neuartige Multi-Sensoren messen fortlaufend Luftqualität, Temperatur, Lautstärke, Licht- und Energieverbrauch. Diese Aufzeichnungen werden dann in Echtzeit in eine Cloud-Plattform geladen. Die Gegebenheiten im Gebäude können so live evaluiert und angepasst werden.

Intelligente Gebäude-App

Für den einzelnen Mitarbeiter bedeutet dies, dass er mittels intelligenter Gebäude-App seinen Arbeitsplatz nach den eigenen Bedürfnissen bezüglich Beleuchtung und Temperatur anpassen kann. Das hilft den Energieverbrauch minimieren. Die Betriebskosten und die CO2-Billanz des Gebäudes bleiben damit niedrig und die Wartung effizient.

Es wird betont, dass die Daten anonymisiert erhoben werden. Die Belegschaft braucht also keine Sorge haben, dass ihre persönlichen Präferenzen ausgelesen werden.

Das Edge Grand Central ist eines der ersten Projekte, bei dem die nachhaltige Gebäudesteuerung vom Weltmarktplayer für vernetzte LED-Beleuchtungssysteme Signify zum Einsatz kommt.

Unser Ziel ist es, den modernen Arbeitsplatz als Treiber für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Innovation neu zu erfinden. Dazu kombinieren wir jahrzehntelange Erfahrung in der Immobilienbranche mit bewährten Innovationen und Ergebnissen bei Big Data und smarten Technologien und Systemen.

Ruud van der Sman, Senior Smart Solution Manager bei Edge
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Alles flexibel für agile Teams

Im Eingangs- und Galeriegeschoss gibt es flexible Zonen aus Foyer, Serviceangeboten, Café sowie Co-working-spaces, Bibliothek und Gewerbeeinheiten. Die Arbeitsräume seien ausschließlich nach außen gerichtet. Der Gebäude-Grundrisses definiert überschaubare Arbeitseinheiten und -gruppen.

Aber Flexibilität ist Trumpf: Die gesamte Etage als „open space” ist genauso möglich, wie es Einzelbüros in individuellen Mieteinheiten sind. Für Tobias Hartmann, CEO der Scout24 AG, eines digitalen Wachstumsunternehmens, offenbar genau das Richtige: „Unsere Mitarbeiter arbeiten agil und abteilungsübergreifend zusammen”.

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Die Anforderungen für die WELL-Gold-Zertifizierung werden auch dank des sehr hohen Anteils grüner Bereiche erfüllt. Umgesetzt wurde dies unter anderem mit dem vertikalen Garten in der zweigeschoßigen Lobby.

Die „aufgelöste Gebäudekontur” vergrößert die Fassadenflächen nach innen und lässt somit sehr viel Tageslicht in das Gebäude. Auch die aktiven Design-Elemente sorgten für ein abwechslungsreiches und inspirierendes Arbeitsumfeld.

Edge realisiert aktuell in Berlin zwei weitere Bauvorhaben, bei denen die partnerschaftliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Stadt groß geschrieben wird. Edge East Side soll 2023 fertig sein. Es ist zu erwarten, dass auch dieses Gebäude Zertifizierungen einheimsen wird.

Text: Linda Benkö Fotos: siga.swiss, BAM Deutschland/Wolfgang Reiher

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