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UBM Development
04/14/2020

Gotham-„Auferstehung“ in Rose Hill

Batman, Gangster, Gotham City. Wolkenkratzer, Millionäre und Glamour. Der von CetraRuddy für die Rockefeller Group designte „Rose Hill“-Turm weckt schillernde Assoziationen. Und er beschert Manhattans Art déco Architektur ein exquisites Revival.

Man braucht kein Architektur-Kenner zu sein, um ein Bild vor Augen zu haben, wenn es um Art déco in New York geht. Schließlich inspirierten Bauwerke wie das in den 1930er Jahren erbaute Rockefeller Center die Zeichner legendärer Comic-Serien. Jetzt erlebt der „Gotham City“-Stil in Form des neuen „Rose Hill“-Wohnturms der Rockefeller Group ein glitzerndes Revival. Und „Batman“ hätte wohl seine Freude an diesem gar nicht „düsteren“ Wolkenkratzer. Denn mit dem, vom Architekturbüro CetraRuddy designten Komplex feiert die Art déco Ära ein glamouröses Comeback.

Gotham Ästhetik, modern ins Jetzt geholt

Das 45-stöckige Gebäudein Manhattans 30 East 29th Street soll noch heuer fertiggestellt werden. Dass hier etwas Besonderes entsteht, verrieten Renderings jedoch schon lang bevor der183-Meter-Turm seine volle Höhe erreichte: Das Hochhaus brilliert durchperfekte Kombination von klassischer „Gotham“-Ästhetik und aktuellem New Yorker Lebensstil. Elegante Art déco Architektur bestimmt sowohl sein Äußeres als auch sein Innenleben. Und beides stammt aus den bewährten Händen der CetraRuddy-Architekten.

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Die säulenartige Basis des Wohnturms tritt nach oben hin zurück. Dem frühen Gotham Style entsprechend, bietet „Rose Hill“ im oberen Teil einladende Terrassen. Und eine prächtige „Krone“ thront auf der Spitze des Hochhauses.

Art déco in neuem Licht

Auch die Glas-, Metall- und Terrakotta-Fassade ist ein echter Hingucker. Bronzefarbene Verkleidung und vertikale Chevron-Elemente zieren die Außenfront. Von anderen berühmten Bauten der Rockefeller Group inspirierte, dekorative Beleuchtung unterstreicht die Vorzüge des Neubaus.

Kurzum: CetraRuddy präsentiert mit „Rose Hill“ eine Hommage an die lebendige Geschichte historischer Wolkenkratzer-Architektur – und schafft zugleich ein modernes Bauwerk. Eines, das sich an aktuellen und künftigen Bedürfnissen urbanen Lebens orientiert.

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Luxusausstattung und umfassender Service verstehen sich im neuen Rockefeller-Hochhaus von selbst. Immerhin soll die preisgünstigste der 123 Eigentumswohnungen nicht weniger als 1,195 Millionen US-Dollar kosten.

Top-Lage im Viertel Rose Hill

Keine Frage, dass auch die Lage nichts zu wünschen übriglässt: Der Neubau befindet sich in einem historischen Viertel, das einst als Rose Hill bekannt war und jetzt für den Namen des Komplexes Pate stand.

Rose Hill“ verfügt über drei Etagen mit speziellen Annehmlichkeiten für seine Bewohner. Gemeinschaftlich genutzte Bereiche sollen soziale Kontakte fördern und den urbanen Lebensstil bereichern. Zu den Highlights zählen etwa eine von Strand Books kuratierte Bibliothek und die große private „Blue Room“-Bar auf Lobby-Ebene.

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Eine Lounge mit Rundum-Blick über Manhattans Skyline erstreckt sich über die gesamte 37. Etage. Sie fungiert als exklusiver Clubbereich für die Bewohner und ihre Gäste – mit privatem Speisesaal, Kamin, Bar und Räumen für entspannte Unterhaltung. Für erhabenen Outdoor-Genuss garantieren hier weitläufige, überdachte Terrassen.

Wellness, Fitness & Gartengenuss

Natürlich hat das renommierte New Yorker CetraRuddy-Team auch ein Wellnesscenter mit 15-Meter-Pool, ein Fitness-Studio, einen Squashplatz und eine Sauna mit ins luxuriöse Wohn-Konzept gepackt. Ebenso wie einen Fahrradraum mit Werkstatt und einen Hof mit Gartenanlage, der den Eigentümern Erholung in gepflegtem Grün verschafft.

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Die Größe der „Rose Hill“ Residenzen reicht von Studios bis zu Apartments und Dach-Villen mit vier Schlafzimmern. Alle Einheiten bieten Holzböden, Arbeitsplatten aus Calacatta Marmor sowie Bronze- und Goldoberflächen im Art déco Stil. Große Fenster und Deckenhöhen von bis zu fast vier Metern garantieren, dass all die Schönheit optimal zur Geltung kommt.

Flexible Raumaufteilung für Verwöhnte

Beim Innendesign des modernen „Gotham“-Wohnturms streben die Architekten nach maximaler Flexibilität. Den angehenden Eigentümern der „Rose Hill“-Residenzen stehen anpassungsfähige Layouts zur Verfügung. Fällt die Entscheidung schwer, bieten etwa blickdichte Schiebetüren die Möglichkeit, Räume jederzeit nach Belieben zu öffnen oder doch wieder zu trennen.

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Besonders in der Lobby werden Erinnerungen an Filmklassiker wach. Mit holzgetäfelten Wänden, handgearbeiteten Metallakzenten und schwarz-weißem Fliesenboden ausgestattet, könnte sie durchaus als Kulisse für Super- oder Batman-Kontroversen mit reichen Bösewichten dienen.

Dass in der Lounge ein mächtiger Kamin aus schwarzem Marmor zusätzlichen Glamour liefert, vertieft diese Vision. Ebenso, wie der direkte Zugang zum Garten, die immense Raumhöhe und die elegant-klassische Bar.

Gotham City Style, von gestern bis morgen

Dass die Rockefeller Group New Yorks Stadtbild schon vor 90 Jahren mitgeprägt hat und mit „Rose Hill“ nun eine weitere architektonische Ikone entstehen lässt, steht außer Frage. Für CetraRuddy ist das Design des neuen Wohnturms im Gotham Stil das jüngste einer Reihe Skyline-definierender Wolkenkratzer.

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Das Architekturbüro macht derzeit auch mit Wohngebäuden wie One Madison, dem kürzlich fertiggestellten ARO und dem Projekt 45 Broad Street Furore. Und sein Bürokomplex 412W15 soll als höchstes Gebäude des Meatpacking Districts zu dessen neuem Highlight werden.

Weitere Ikone für Manhattans Skyline

Der Art déco Neubau „Rose Hill“ zelebriert New Yorks architektonisches Erbe im besten Sinn. Von Empire State und Chrysler Building bis zur Radio City Music Hall: Legendäre Gebäude wie diese sind unverzichtbare Charakterzüge im Antlitz des verehrten „Big Apple“.

Natürlich: Auch neue Hochhäuser, wie Smith + Gills Central Park Tower oder Norman Fosters Büroturm 425 Park Avenue, setzen grandiose Highlights in New York Citys Skyline. Doch „Rose Hill“ tut's auf eigene, höchst charmante Art. Denn der Art déco Wolkenkratzer verpasst Manhattans Gotham Stil eine würdige Frischekur – und holt die in Batman-Comics so düster dargestellte, historische Architektur der Superhelden-Vorbildstadt zurück ins wohlverdiente Rampenlicht.

Text: Elisabeth Schneyder

Bilder: Rockefeller Group/Recent Spaces, CetraRuddy Architecture

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