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11/28/2019

Sygnum wird erste Krypto-Bank in der Schweiz - kommt jetzt die Finanzrevolution?

Sygnum wird die erste Krypto-Bank der Schweiz sein.

Das Schweizer FinTech-Unternehmen musste lange auf die offizielle Genehmigung warten, doch nun hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) die Erlaubnis an Sygnum erteilt, als Bank und auch Effektenhändler tätig zu werden. Für Anleger aus dem Bereich der digitalen Währungen sind das höchst erfreuliche Nachrichten, denn die Blockchain-Technologie und die durch sie ermöglichten Produkte sind aktuell in aller Munde. Doch wird die Lizenz für die Sygnum Krypto-Bank tatsächlich das Bankenwesen nachhaltig verändern, so wie der Akteur selbst dies erwartet?

Vorbote für große Veränderungen?

Sygnum erwartet nämlich, dass die Vergabe der Lizenz ein sogenannter „Game Changer“ für den schweizerischen Bankensektor darstellen wird: In Zukunft könnte die Finanzmarktaufsicht weitere Lizenzen verteilten und der Handel mit Kryptowährungen auf Dauer auch bei etablierten Banken zum Standard gehören. Ohnehin gilt die Schweiz als Vorreiter, wenn es um Kryptowährungen geht: So ist zum Beispiel auch Telekommunikations-Gigant Swisscom auf dem Markt aktiv und hat zu diesem Zweck extra eine Tochtergesellschaft mit dem Namen Custodigit gegründet. Und welche Firma stand auf technologischer Seite hinter der Schaffung von Custodigit? Ganz Recht, Sygnum.

Schweiz ist Vorreiter bei digitalen Währungen

Auch in anderer Hinsicht ist das Land bei neuartigen Geldgeschäften Vorreiter: An der Schweizer Börse werden Kryptowährungen inzwischen gehandelt und vermehrt sprießen auch Handelsplattformen für digitale Währungen aus dem Boden. Der unter anderem in der Schweiz tätige Forex-Anbieter IG hat beispielsweise inzwischen Kryptowährungen auf seiner Trading-Plattform im Angebot und ermöglicht seinen zahlreichen Kunden weltweit, ein Konto für Kryptowährung zu eröffnen. Auch hat sich dieser darauf spezialisiert, mit dem eigenen Krypto 10 Index einen größeren Marktzugang für Anleger mit einem einzelnen Trade zu ermöglichen.

Zudem beschäftigen sich viele Schweizer Start-ups mit dem Thema der digitalen Währungen: Bitcoin Suisse etwa möchte Kryptowährungen an die Ladenkasse bringen und dadurch das Bezahlen mit Bitcoin und ähnlichen Währungen ermöglichen. Auch das Start-up Mio Decentral ist aktuell mit der Kreierung einer neuen digitalen Währung beschäftigt.

Gesetzgebung für Digital Lodge Technologien geändert

Die Entscheidung der Finanzaufsicht war von langer Hand erwartet worden und kam in Anbetracht all dieser Tatsachen für Beobachter recht spät. Inzwischen hat Sygnum nämlich auch die Capital Market Services Lizenz in Singapur erhalten und bezeichnet den asiatischen Standort als einen Eckpfeiler seiner Geschäftsstrategie. Im Zuge dessen wurde auch ein erstes eigenes Finanzprodukt für die Schweiz angekündigt, nämlich ein Multi-Manger-Fonds. Unter anderem ist die starke Aktivität von Sygnum mit neuen Gesetzgebungen der Eidgenossenschaft zu erklären: So beschloss der Bundesrat in seiner Sitzung am 22. März 2019 eine gesetzliche Anpassung bei der Entwicklung der Technik von verteilten elektronischen Registern. Dadurch wurden Hürden für Anwendungen beseitigt werden, die auf der bei Kryptowährungen zentralen Distributive Ledger Technologie (DLT) basieren. Mit diesem Schritt soll die Anwendung von standardisierte Kryptowährungen beim Trading beschleunigt werden. Die Schweiz sichert sich also erneut ihren Platz als Vorreiter beim Thema Finanzgeschäfte. Unter anderem hat sich auch Facebook dewegen dazu entschieden, seine Libra Foundation für die gleichnamige Kryptowährung in Genf ansässig zu machen. Und das, obwohl die Schweiz strikte Regeln für Libra in Aussicht stellte.

Fazit

Mit Sygnum erhält die Schweiz ihre erste vollständig auf Kryptowährungen spezialisierte Bank. Der Erteilung der Lizenz war eine lange Wartezeit sowie Änderungen bei der Gesetzgebung zum Thema Distributive Ledger Technologie vorausgegangen. Nun könnte Sygnum für eine große Umwälzung auf dem Markt sorgen und die Tore für andere kryptozentrierte Banken in der Eidgenossenschaft öffnen. Für Anleger sind dies aufregende Nachrichten.

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