© Bernhard Kasberger

Sponsored Content
05/03/2019

SOS-Kinderdorf: Damit Kindern ihre Familie bleibt

Die Hilfsorganisation wird 70 und startet zum Jubiläum eine besondere Aktion für Kinder.

Es gibt viele Gründe, warum Familien zerbrechen. Aber eines ist überall auf der Welt gleich: Die Leidtragenden sind dabei immer die Kinder. Weltweit sind 62 Millionen gefährdet, ihre Familien zu verlieren. Ganz oben auf der Liste der vielen Gründe dafür steht Armut, gefolgt von Krieg, Not und Gewalt.

Jedes zehnte Kind auf der Welt wächst derzeit ohne Eltern auf – insgesamt sind das 220 Millionen junge und sehr junge Menschen. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder in Not seit 70 Jahren. Zum Jubiläum hat die Organisation eine besondere Aktion gestartet.

Bei der SOS-Spendenchallenge „Jetzt Kindheit retten“, die vergangene Woche begann, sollen innerhalb von 70 Tagen 500.000 Euro gesammelt werden.

Hilfe für 25.000 Kinder

Mit dieser Summe kann SOS-Kinderdorf mit gezielten Maßnahmen und Programmen 25.000 Kindern und ihren Familien helfen, Krisen zu überwinden.

Um das Spendenziel zu erreichen, wird SOS-Kinderdorf in der Zeit bis zum Ende der Spendenchallenge am 3. Juli noch stärker auf die Bedürfnisse von Kindern in Krisensituationen aufmerksam machen. So soll das Bewusstsein für ihre Lage geschärft werden – damit möglichst viele Menschen die Spendenchallenge unterstützen.

Helfen funktioniert aber nicht nach Baukastenprinzip. Jede Familie, jede Problemsituation und jede Krise sind schließlich anders. Darum hat die SOS-Kinderdorf Hilfe auch viele Gesichter.

„Es gibt keine Lösungsmuster von der Stange. Oft ist es eine große Herausforderung, die Bereitschaft zu schaffen, damit die Situation gemeinsam gelöst werden kann. Aber es zahlt sich immer aus.“

Clara G., SOS-Familienbegleiterin

Familien stärken

Ziel der Arbeit von SOS-Kinderdorf in diesem Bereich ist es, Familien zu entlasten, zu stärken und zu unterstützen – bevor sie zerbrechen.

Dabei betreuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf Kinder und Eltern in Konfliktsituationen, leisten Präventionsarbeit, um Gewalt zu verhindern, und helfen Lösungen für Krisen zu finden. Aber sie begleiten Eltern zum Beispiel auch auf Amtswegen, bei der Jobsuche und beraten sie in schwierigen Phasen im Umgang mit ihren Kindern.

Mit über 550 verschiedenen Familienstärkungsprogrammen außerhalb der SOS-Kinderdörfer unterstützt die Organisation weltweit Familien in Not. Ihre Mitarbeiter ergreifen Maßnahmen, um Familien und Gemeinschaften zu festigen, die Armut zu bekämpfen und Eltern zu unterstützen, damit sie sich aus eigener Kraft wieder um ihre Kinder kümmern können. Schließlich gibt es für die Kleinen kein besseres Zuhause als die eigene Familie.

Die SOS-Spendenchallenge

Bis zum 3. Juli will SOS-Kinderdorf 500.000 Euro für Kinder und Familien in Krisensituationen sammeln. 25.000 Kindern kann so mit gezielten Maßnahmen geholfen werden. Schon kleine Beiträge bewirken etwas. Mit 7 Euro kann einem Kind etwa ein sicherer Schlafplatz in einer Notunterkunft finanziert werden, mit 15 Euro eine Stunde Familientherapie für Eltern und Kinder. 50 Euro reichen für ein Babypaket, mit dem eine arme Familie oder eine alleinerziehende Mutter Betreuung für sich und ihr Neugeborenes bekommen.

Jetzt mitmachen auf www.sos-kinderdorf.at!