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04/07/2021

Long-COVID: Was passiert mit meinem Körper nach der Corona-Erkrankung?

Eine Corona-Erkrankung führt nicht nur akut zu Problemen, sondern kann den Körper sogar nach einem milden Krankheitsverlauf auch nachhaltig belasten. Wie kann ich die Folgebeschwerden abklären lassen?

Welche Symptome mit einer Corona-Erkrankung einhergehen, lesen wir nun seit über einem Jahr in den Medien. Dass aber auch diejenigen, die von einer Corona-Infektion offiziell wieder genesen sind, noch lange mit Folgen ihrer Ansteckung kämpfen, gerät häufig in den Hintergrund. „Long-COVID“ ist ein Problem, das weithin unterschätzt wird – und jede Altersgruppe treffen kann.

Eine Covid-19-Impfung schützt Sie auch vor „Long-COVID“-Folgeerscheinungen.

Viele Namen, viele Gesichter

Long-COVID“, „Post-Acute-Covid-19“, „Post-COVID-Syndrome“: Für die Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung gibt es ähnlich viele Namen, wie es Symptombilder gibt. Verstanden wird darunter im Allgemeinen die unvollständige Erholung – bzw. die fehlende Rückkehr zum normalen Gesundheitszustand. Aufgrund der unterschiedlichen Beschwerden, über die viele nach einer Corona-Infektion klagen, ist wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen, ob es sich um ein einheitlich abgrenzbares Syndrom handelt. Wer sich unsicher ist, ob auftretende Symptome mit einer vergangenen Corona-Erkrankung zusammenhängen, sollte sich unbedingt ärztlich beraten lassen. Ist die Corona-Infektion auskuriert und es treten ein bis sechs Monate später Folgebeschwerden auf, so empfiehlt sich der Post-COVID-Check.

Welche Symptome treten auf?

Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust, Husten: Was klingt wie die Beschreibung eines aktiven Krankheitsbilds während einer Corona-Infektion, sind die langfristigen Folgen, unter denen viele eigentlich genesene Personen auch Monate später noch leiden. Auch der langfristige Verlust von Geruchssinn, Schmerzen in Gelenken, Kopf und Muskeln, Schwitzen und Durchfall gehören zu den genannten Symptomen - also im Prinzip fast alles, was einem irgendwie Beschwerden machen kann.

Etwa jede zweite Person berichtet nach einer Corona-Erkrankung mit Spitalsaufenthalt von anhaltenden Folgeerscheinungen, wie chinesische Studien aus der ersten Welle der Corona-Pandemie zeigen. Das stellt medizinisches Personal natürlich vor die Herausforderung: Haben diese Symptome etwas mit Long Covid zu tun oder kann vielleicht auch etwas anderes der Auslöser sein? Mehr Infos zu den Symptomen finden Sie hier.

Belastung für Körper und Psyche

Nicht nur der Körper macht während einer Corona-Erkrankung einiges mit – auch die Psyche ist in diesem Ausnahmezustand besonders gefordert. Eine Studie berichtet von knapp einem Viertel aller Patientinnen und Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt mit Corona unter einer Form von posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Das Risiko, im Zuge von COVID-19 eine Depression, Angststörung oder andere psychiatrische Erkrankung zu entwickeln, war zum Beispiel in einer Auswertung elektronischer Krankheitsgeschichten in den USA höher als bei Influenza.

Womit muss ich nach einer Corona-Erkrankung rechnen?

Kurzum: Die aktuelle Datenlage lässt kaum dingfeste, seriöse Aussagen zu einem einheitlichen Krankheitsbild rund um „Long-COVID“ zu. Umso wichtiger ist es, sich professionelle Hilfe zu holen – und somit Gewissheit rund um den eigenen Gesundheitszustand. Dafür hat etwa UNIQA, Österreichs größter Gesundheitsversicherer, einen neuen Service entwickelt: Den Post-COVID-Check. In Zusammenarbeit mit Gesundheitszentren, Privatkliniken und Instituten in ganz Österreich können Sie Ihre Folgebeschwerden nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung untersuchen lassen.

  • Herzultraschall
  • (Ruhe-) EKG
  • Blutuntersuchung inkl. Antikörpertest COVID-19
  • Lungenfunktionstest inkl. Sauerstoffsättigung
  • Ausführliches Beratungsgespräch mit Arzt/Ärztin

Der Post-COVID-Check ist ohne Zusatzkosten für Kundinnen und Kunden ab 18 Jahren mit einem aufrechten Versicherungsschutz für eine Krankenhauskostenversicherung (allgemeine Gebührenklasse oder Sonderklasse) und wird frühestens 1 Monat nach einer überstandenen Corona-Infektion und bis zu 6 Monate danach empfohlen.

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