© Green Energy Lab

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05/19/2020

Diese Initiative will unseren Strom grüner machen

Der Stromverbrauch in Österreich ist pro Kopf über die Jahrzehnte gestiegen, die Klimakrise verschärft sich. Wo bekommen wir die benötigte erneuerbare Energie her?

Seit vielen Jahren weisen Forscher auf den menschengemachten Klimawandel hin. Gleichzeitig verbrauchen wir aber mehr Strom und besitzen mehr elektrische Geräte, sogar die Armbanduhr will fast täglich ans Netz geschlossen werden. Intelligente und nachhaltige Energielösungen machen sich zunutze, was ohnehin da ist – Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie. Aber wussten Sie, dass auch aus Abwasser oder Rauchgas Energie zu gewinnen ist?

Diese Pioniere forschen an der Umsetzung kreativer Lösungen

Die Forschung hat alle Hände voll zu tun: Erfolgsversprechende Projekte finden, finanzieren, einen Prototypen erstellen, testen, auswerten, skalieren, in den Markt überführen. Wer kümmert sich um all das?

Das Green Energy Lab ist eine Forschungsinitiative für nachhaltige Energielösungen und Teil der österreichischen Innovationsoffensive „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds. Mit dem Testmarkt Wien, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark mit etwa fünf Millionen EndverbraucherInnen ist das Green Energy Lab Österreichs größtes „Innovationslabor“ für grüne Energie.

Mehr als 200 teilnehmende Partner aus Forschung, Wirtschaft und der öffentlichen Hand entwickeln gemeinsam mit Wien Energie, EVN, Energie Burgenland und Energie Steiermark kunden- und bedarfsorientierte Lösungen – vom Prototypen bis zur Marktreife.

Derzeit werden unter dem Dach des Green Energy Lab – auch bundesländerübergreifend – 15 Projekte mit einem Volumen von mehr als 40 Millionen Euro koordiniert und begleitet. Im laufenden Jahr 2020 wird diese Zahl aus der aktuellen 3. Ausschreibung weiterwachsen.

Fünf Beispiel-Projekte, die Erfolg versprechen - und grünen Strom

Dieses Projekt forscht an einer netzdienlichen Integration von innovativen (Plus-Energie-)Quartieren mit hoher Vor-Ort-Energieaufbringung in die bestehende Netzinfrastruktur (Strom- und Fernwärme). Mehr Infos

Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts R2EC, mit Partnerorganisationen aus Norwegen, Belgien und Österreich, sollen dezentrale Energiezellen auf Basis erneuerbarer Energien simuliert und relevante Technologien getestet werden. Dafür wurden in Österreich drei Musterenergieregionen ausgewählt, um Realverbrauchsdaten zu sammeln und den Beitrag regionaler Energiezellen zum Gelingen der Energiewende zu erforschen. Mehr Infos

Das Projekt „SecondLife“ beschäftigt sich mit der Entwicklung von Batteriespeichersystemen aus alten E-Auto-Batterien. Diese Speichersysteme sind insbesondere in Hinblick auf den wachsenden Anteil von dezentral, aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen erzeugter Energie sowie der Einbindung in das Stromnetz essentiell. Mehr Infos

Untersuchung und Demonstration der Minderung negativer Auswirkungen, die sich aus der Volatilität und Prognoseungenauigkeit der Stromerzeugung aus Windkraftanlagen ergeben, durch einen integrierten Pooling-Ansatz für Wärmespeicher. Mehr Infos

In diesem Projekt ist geplant, die anfallende Abwärme aus der Rauchgaskondensation der Müllverbrennungsanlage in der Spittelau als Quelle für eine Wärmepumpe zu nutzen und unter Einbezug der Erkenntnisse aus dem Test verschiedener Betriebsstrategien, eine direkte Einspeisung ins primäre Fernwärmenetz der Stadt Wien zu ermöglichen. Die thermische Leistung der geplanten Wärmepumpe liegt bei mehr als 10 MW. Mehr Infos

Das Green Energy Lab hat aber noch viel mehr gute Ideen und erfolgsversprechende Projekte auf Lager. Beteiligen Sie sich als Unternehmen, Organisation oder Institution am Innovator Circle, reichen Sie Ihre Ideen ein oder lassen Sie sich bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Projekte begleiten.

Alle Informationen zu einer nachhaltigen Energiezukunft finden Sie auf greenenergylab.at

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