Die Zukunft unserer Kinder auf Messers Schneide

Die Zukunft unserer Kinder auf Messers Schneide
Der Ausgang des Klimavolksbegehrens (22.-29.6.) wird entscheidend: Werden umfassende Klimaschutz-Strategien endlich umgesetzt, oder bleibt es bei Einzelmaßnahmen und Ankündigungen?

Während unsere mediale und politische Aufmerksamkeit seit Monaten auf der Coronakrise liegt, macht die Klimakrise keine Pause: Jährlich werden Hitzerekorde gebrochen, Dürren und Extremwetterereignisse nehmen zu. Von Trockenheit und hohen Temperaturen begünstige Schädlinge raffen unsere Wälder dahin.

Die Zukunft unserer Kinder auf Messers Schneide

Dass zur Verhinderung der Klimakatastrophe dringend gehandelt werden muss, bestreitet heute kaum noch jemand. Doch obwohl Wissenschaftler seit vielen Jahren Lösungen aufzeigen, fehlt es in der österreichischen Politik an umfassenden und langfristigen Strategien für das ausgelobte Ziel der Klimaneutralität bis 2040. Erfreuliche Ankündigungen wie die Klimamilliarde werden beispielsweise durch 4,7 Mrd. € an klimaschädlichen Subventionen ad absurdum geführt.

Selbstverständlich ist ein umfassendes Konjunkturpaket für die österreichische Wirtschaft in Folge der Coronakrise dringend nötig - doch macht es Sinn, unsere Steuergelder jetzt in einen “fossilen Neustart” zu investieren? Wären wir nicht besser beraten, in eine zukunftsorientierte und klimafreundliche Wirtschaft zu investieren und damit langfristige Arbeitsplätze zu sichern?

Die nächsten Jahre sind entscheidend für das zukünftige Leben auf unserem Planeten

von Katharina Rogenhofer

Sprecherin Klimavolksbegehren

“Auf der einen Seite zu betonen, wie wichtig Klimaschutz sei, aber unter der Hand klimaschädigendes Verhalten zu fördern – das ist Greenwashing”, meint Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens. “Die nächsten Jahre sind entscheidend für das zukünftige Leben auf unserem Planeten. Um einer drohenden Krise dieses Ausmaßes entgegenzuwirken, muss Klimapolitik auch über Legislaturperioden hinaus gedacht und sichergestellt werden. Die Politik muss jetzt ins konsequente Tun kommen. Corona hat gezeigt, was gemeinsam möglich ist, wenn das Wohl der Bürger im Fokus steht. Jetzt besteht die letzte Möglichkeit, eine Katastrophe zu verhindern.”

Das Klimavolksbegehren können Sie noch bis 29. Juni unterschreiben: Auf jedem Gemeindeamt und Magistrat oder online per Handysignatur. Die konkreten Forderungen finden Sie auf klimavolksbegehren.at

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