© Wien Energie/Glassner

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09/07/2020

Daheim laden und losfahren

Jeden Morgen in ein vollgetanktes E-Auto einsteigen, ist reizvoll und für Stadtbewohner in Wien schon bald möglich. Eine Wohnrechtsänderung erleichtert nämlich die Errichtung einer eigenen Elektro-Tankstelle im Haus.

Bisher war es in der Großstadt in Mehrparteienhäuser fast unmöglich, eine Stromtankstelle in der Gemeinschaftsgarage zu errichten. Das soll sich nun ändern. Das Wohnungseigentumsgesetz soll angepasst werden. Damit wird es künftig ein „Recht zu laden“ geben, und als E-Autobesitzer kann man das Ökofahrzeug künftig daheim laden.

„Über 90% der Ladevorgänge werden heute schon zu Hause durchgeführt. Wien Energie fordert deshalb schon lange, dass rechtliche Hürden für Ladestationen in Mehrparteienhäusern abgebaut werden“, erklärt Michael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie. „Umso mehr freut es uns, dass das nun umgesetzt wird. Der Zugang zu einer E-Ladestelle muss so einfach und selbstverständlich sein wie ein Internetanschluss.“

Das Auto tankt sich voll – wie im Schlaf

Das Auto wird in der Nacht geladen, während man schläft. Am Morgen steht das vollgeladene Fahrzeug bereit. Für viele bedeutet das, nicht mehr über Reichweiten oder Ladestellensuche nachdenken zu müssen. Denn der Großteil aller Autofahrten in Österreich ist kürzer als 50 Kilometer. Diese Strecke schafft ein durchschnittliches Elektroauto locker fünf bis sechs Mal pro Vollladung.

Kaffee genießen und weiterfahren

Sollte man trotzdem mal weitere Strecken in der Stadt zurücklegen müssen, kann man sich auf ein immer größeres Netz an Stromtankstellen verlassen. In Wien sind es im öffentlichen Bereich bald 1.000 solcher Ladestellen. Wird der Strom knapp, ist Wien Energie zur Stelle. An fast jeder Ecke steht in Wien mittlerweile eine öffentliche E-Ladestelle. Dort können E-Autos unkompliziert und umweltfreundlich mit Ökostrom getankt werden“, so Strebl. Die dadurch entstehende Wartezeit kann sinnvoll genutzt werden. „Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt. Vom Kaffeehaus-Tratsch über einen Lauf in einem der zahlreichen Parks bis zum Geschäftsessen beim Italiener: Während des Ladens gewinnt man Zeit für andere Aktivitäten in der Stadt. Und dann steigt man einfach ein und fährt vollgeladen weiter.“

Ökostrom als Antrieb

Mit dem Umstieg auf E-Mobilität spart man sich langfristig Geld und schützt die Umwelt. Im Gegensatz zu einem Auto mit Verbrennungsmotor fährt ein E-Auto nämlich komplett abgasfrei. Dazu lädt man am besten an den öffentlichen E-Ladestellen mit 100 Prozent Ökostrom.

Mehr Infos zu den Mobilitätsangeboten von Wien Energie auf www.klimaschützen.at  

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