© Unsplash

Werbung
02/12/2020

Wie wir lernen können, ärztliche Gespräche zu verstehen

Ein computerbasiertes Informationsprogramm ermöglicht die bessere Verständigung zwischen PatientInnen und medizinischem Personal.

Wer kennt es nicht? Sie erhalten eine Diagnose vom Arzt oder der Ärztin – und sind erst einmal verwirrter als zuvor. Was bedeutet das jetzt? Vor allem Augenerkrankungen sind häufig mit Unsicherheiten und Ängsten verbunden, weil oft für einen Laien schwer nachvollziehbar ist, was bestimmte Krankheitsbilder überhaupt bedeuten.

Aufklärung durch Lernprogramm

Nur wer das eigene Krankheitsbild versteht und ausreichend darüber aufgeklärt wurde, kann eine informierte Entscheidung treffen, was die Behandlung angeht. Diese Überlegung führte zur Entwicklung eines besonderen Lernprogramms: „MacInfo“ ist ein computerbasiertes, interaktives Aufklärungsprogramm, das Patientinnen und Patienten optimal auf das nachfolgende ärztliche Gespräch vorbereitet.

Wartezeit mit Information überbrücken

Altersbedingte Makuladegeneration, das Diabetische Makulaödem, Gefäßverschlüsse, Behandlungsmöglichkeiten in Form von Medikamenteninjektionen in den Glaskörper, Intra-Vitreale Operative Medikamentenapplikation, kurz IVOM genannt: Bei diesen Begriffen wüssten Sie auch nicht so wirklich, was auf Sie zukommt? Mit MacInfo können Patientinnen und Patienten die Wartezeit beim Arzt überbrücken.

Am Ende jedes der sechs kurzen Kapitel beantworten sie per Ampelsystem, ob der Inhalt verstanden wurde oder ob es offene Fragen gibt. Diese Antworten dienen dann als Unterstützung beim ärztlichen Gespräch – sind aber natürlich kein Ersatz für eine einfühlsame ärztliche Beratung und Diagnose.

Audio-visuelle Vorbereitung auf das face-to-face Aufklärungsgespräch ist eine zeitgemäße Art, Medizin zu betreiben.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Oliver Findl, MBA, Augenabteilung Hanusch -Krankenhaus

Mündige Patientinnen und Patienten als Ziel

Derzeit wird MacInfo erfolgreich in der Augenabteilung des Hanusch-Krankenhauses in Wien eingesetzt. Die Anwendung in anderen Kliniken und Netzhautambulanzen ist bereits in Planung. MacInfo wurde unter der Schirmherrschaft der Vereinigung der Österreichischen Augenärzte (ÖOG) und dem Hanusch Krankenhaus in Wien und der Mithilfe von mehreren anderen Augenabteilungen in Österreich sowie Fokusgruppen von betroffenen PatientInnen entwickelt und von Bayer in Österreich unterstützt.

„Heutzutage ist immer öfter die Rede von mündigen Patientinnen und Patienten. Aufklärung, Prävention und Früherkennung sind bei Augenerkrankungen dennoch besonders wichtig. Dieses Lernprogramm hilft bei den Aufklärungsmaßnahmen und schafft einen Mehrwert für Patient und behandelnden Arzt. Der Patient kann somit selbstbewusster ins Behandlungsgespräch gehen.“, so Ulrike Röder, die das Pharmageschäft von Bayer in Österreich leitet. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt.

PP-EYL-AT-0201-1/02-2020

PP-EYL-AT-0203-1