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Chronik Wien WOHNKURIER
11/29/2020

Flexibel, gemeinsam aber individuell

In ganz Wien entstehen neu Stadtquartiere mit besonderem Augenmerk auf innovative Wohnmodelle

Für alle Lebenslagen und Lebensformen

12. Wolfganggasse: Ein Treffpunkt

Im schönen Bezirk Meidling entstehen bis voraussichtlich Sommer 2022 insgesamt 247 geförderte Wohnungen, davon 83 SMART-Wohnungen mit Superförderung. Die Wohnungen des Projekts „Wohnen mit Weitblick in allen Lebenslagen“ (Bauträger Heimbau) sind durchschnittlich 45m² bis 87m². Alle verfügen über Balkone, Loggia oder Terrasse. Besonders für Wiener, die gerne von Zuhause arbeiten oder selbstständig sind, wurden sogenannte SMART-Offices (Büroflächen, die auf das Wichtigste reduziert sind) geplant. Diese können sowohl von den Bewohnern als auch von den Anrainern angemietet werden. Zwei frei finanzierte Gewerbeflächen schaffen Raum für weitere Büros oder einen Supermarkt im Wohnhaus. Die Dachterrassen im 8. Obergeschoß verfügen über Spiel- und Urban Gardening Möglichkeiten und verbinden alle Stiegen mit den Gemeinschaftsräumen. Diese „Haus-Wohnzimmer“ bestehen aus zwei gemeinsam nutzbaren Räumen und sollen als Treffpunkte dienen. Ein gemeinsamer Kinder- und Jugendspielbereich mit einer benachbarten Neubauanlage bietet viel Platz für das Toben und Spielen der jüngsten Bewohner. Im Innenhof befinden sich ein Kleinkinderspielplatz und Grünoasen.

www.heimbau.at

Wohnraum rund um eine ehemalige Remise

1120,  Wolfganggasse: Flexible Nutzung

Das  Projekt Lebenscampus   Wolfganggasse“  (Bauträger WBV-GPA, Neues Leben) soll Wohnen, Ausbildung und Betreuung an einem Ort ermöglichen. In  vier Wohnhäusern werden voraussichtlich ab Sommer 2022  rund 326 neue Mietparteien einziehen und von nun an das neue Stadtquartier Wolfganggasse ihr Zuhause nennen.  Das Wohnprojekt für alleinerziehende Eltern, Familien, Singles, Senioren, Lehrlinge  und  betreute Wohngemeinschaften  wird durch die Planung unterschiedlicher Wohnformen realisiert. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Österreichische Jungarbeiterbewegung (ÖJAB) entstehen in der Erdgeschoßfläche soziale Bildungseinrichtungen und Werkstätten. Das Angebot wird zusätzlich mit einem Lehrlingswohnheim sowie betreuten Wohneinheiten ergänzt. Grüne Außenbereiche mit wohlklingenden Namen wie  „Remisenpromenade“  überzeugen mit begrünten Gartenterrassen, Hochbeeten zum Garteln, Liegewiese und großem Kleinkinderspielplatz. Mehrere Dachterrassen, 15 Gemeinschaftsräume zur flexiblen Nutzung und 4 Kinderspielräume stehen den Bewohnern zudem  zur Verfügung.  Für Besuch gibt es  anmietbare Gästeapartments .
 www.wbv-gpa.at

Grün- und Freiraum für Groß und Klein

12., Wolfganggasse: Viel Platz für Freizeit

Flexibel   wohnen. Bis Sommer 2022 entsteht das  „Quartier Wolfganggasse“ (Bauträger Heimbau)  mit insgesamt 133 geförderten Wohnungen, davon 83 SMART-Wohnungen. Die 2- bis 5 Zimmerwohnungen sind durchschnittlich 54m² bis 125m² groß. Die Grundrisse  sind flexibel geplant, sodass auf Änderungen der Lebens- und Wohnsituation  gut  eingegangen werden kann. Fast alle Wohnungen verfügen über Balkone oder Loggien, die sommerliche Überhitzung der Wohnräume verhindern sollen. Ruhezonen und Rückzugsorte  befinden sich im grünen Innenhof. Besonders für die jüngsten Bewohner bieten der große Kinder- und Jugendspielbereich im Freibereich  sowie zwei Kinderspielräume im Wohnhaus viele Möglichkeiten zum Spielen und Toben. Ein zentraler Gemeinschaftsraum im Wohnhaus mit einem direkten Zugang zum benachbarten Park und zwei Hobbyräume im Untergeschoß sollen in Abstimmung mit den Bewohnern eingerichtet werden. Damit  sich die neue Nachbarschaft besser kennenlernen kann, ist ein eigenes Besiedlungs- und Quartiersmanagement für Möglichkeiten der Begegnung geplant. www.heimbau.at

Angebote für Alleinerziehende

1140 Wien: Tante Käthes Grätz

’lMiteinander, füreinander. Das geförderte Neubauprojekt ist ein Siegerprojekt des öffentlichen Bauträgerwettbewerbs im Projektgebiet „Käthe-Dorsch-Gasse“ (Bauträger MIGRA). Der Fokus  liegt auf der Unterstützung von Alleinerziehenden und  umfasst insgesamt 63 geförderte Mietwohnungen, davon 21 SMART-Wohnungen. Weitere 97 frei finanzierte Wohnungen werden direkt über den Bauträger vergeben. Ein Vorplatz mit Sitzgelegenheiten verbindet das Neubauprojekt mit der Nachbarschaft. Die Grundrisse sind kompakt und  leicht auf geänderte Lebensumstände anpassbar. So wurde besonders auf die Bedürfnisse von Alleinerziehenden bei der Grundrissplanung geachtet:  Viele Wohnungen verfügen über eine erweiterbare Schlafnische im Wohnzimmer. Geplant sind außerdem Treffen  für Alleinerziehende mit Schwerpunkt „Gemeinschaftliches Wohnen als Alleinerziehende in der Käthe-Dorsch-Gasse“, Beratungsangebote, Unterstützung bei Einzug durch  Transport-Angebote und Unterstützung durch den Verein JUNO bei der Etablierung eines Leih-Oma/Leih-Opa-Angebots. Eine geplante „Tauschbörse“ bietet die Möglichkeit, Gegenstände, Lebensmittel etc. zu tauschen bzw. mit Nachbarn zu teilen.
www.migra.at

Alle Generationen unter einem Dach

1140, Käthe-Dorsch-Gasse: Für Jung & Alt

Gemeinschaft.  Der Fokus des   Quartiers „Wientalterrassen“ (Bauträger WBV GPA) liegt  insbesondere auf der Durchmischung von verschiedenen Lebensstilen, Lebensformen sowie auf Bewohnern verschiedenen Alters. Wohnen in Gemeinschaft als Balance zwischen Privatsphäre und Gemeinschaft ist hier das Motto. Die soziale Vielfalt und Differenzierung spiegelt sich auch im vielfältigen Wohnungsangebot wieder. Das von der Stadt Wien geförderte Neubauprojekt  besteht aus  277 geförderten Mietwohnungen, davon 93 SMART-Wohnungen. Das Generationenzentrum „All in Penzing“ mit Cafeteria, Seminar- und Gruppenräumen, betrieben durch das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, macht das Projekt zum belebten Mittelpunkt der neuen Nachbarschaft. Im Wohnhaus sind neben den geförderten bzw. SMART-Wohnungen auch zwei Wohngemeinschaften der MA11, zwei Wohngemeinschaften für teilbetreutes Wohnen vom Fonds Soziales Wien, zwei WG-Cluster-Wohneinheiten mit je 4 Einheiten für „Getrennt- und Alleinerzieher“ und zehn Housing-First-Wohnungen in Zusammenarbeit mit der FSW-Wohnplattform. Der Schwerpunkt liegt auch hier auf Getrennt- und alleinerziehenden Eltern, geplant. www.wbv-gpa.at

Neuer Wohnbonus für Alleinerziehende

Seit  Juli erhalten Alleinerziehende leichteren Zugang zu geförderten Wohnungen

Die Zahl der  Alleinerziehenden in Wien wächst. 2004 gab es 68.000 Alleinerzieher in der Hauptstadt, 2019 waren es laut Statistik Austria bereits 80.000, Tendenz steigend. Um auf die Wohnbedürfnisse dieser wachsenden Gruppe noch besser eingehen zu können, führte die Stadt Wien daher  mit ersten Juli 2020 die Kategorie „Alleinerziehend“ als Kriterium für die Vergabe von geförderten Wohnungen ein.
Der Weg zur Wohnung Personen, die Grundvoraussetzungen wie Alter, Hauptwohnsitz, Staatsbürgerschaft
und Einkommen erfüllen, haben einen Anspruch auf das Wiener Wohn-Ticket und erhalten damit eine Eintrittskarte in die Welt der geförderten Wiener Wohnungen. Wer darüber hinaus „begründeten
Wohnbedarf“ nachweisen kann, erhält auch Zutritt zu den 220.000 Gemeindewohnungen und zum günstigen Segment an geförderten Wohnungen, etwa SMART-Wohnungen, Wohnungen mit Superförderung oder jene  mit
einem Eigenmittelanteil unter 10.000 Euro. Als „Begründeter Wohnbedarf“ galten bisher die Kriterien „Jungwiener“ „Überbelag“, „Altersbedingter Wohnbedarf“, „Krankheitsbedingter
Wohnbedarf“ und „Rollstuhlfahrer bzw. barrierefreier Wohnbedarf“. Diese Liste wird nun um den Punkt „Alleinerziehend“ erweitert. Voraussetzung dafür ist, dass der Interessent bei der Antragstellung weder ein alleiniges Hauptmietverhältnis hat, noch eine Eigentumswohnung besitzt. Kinder, die im selben Haushalt mit der oder dem Alleinerziehenden leben, werden bis zum vollendeten 18. Lebensjahr angerechnet.
 Wiener Wohn-TicketDas Wiener Wohn-Ticket hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt. Wohnbau- und Frauenstadträtin Kathrin Gaál erklärt: „Heuer wurden bereits 27.734 Tickets ausgestellt. Die Wohnberatung Wien setzt stark auf persönliche Beratung, der digitale Weg zum Wiener Wohn-Ticket ist jedoch stark im Kommen: 40 Prozent der Tickets seit 2015 wurden bereits online ausgestellt“. Werden die erforderlichen Grundvoraussetzungen erfüllt, erhält der Antragsteller ein Wiener Wohn-Ticket und kann umgehend bei der Wohnberatung Wien auf Wohnungssuche gehen.
Auch die Website wird stark genützt, im Jahr 2019 verzeichnete sie rund 2,7 Millionen Zugriffe. Hier können sich Wiener registrieren und ihren persönlichen Kriterien entsprechend nach geförderten Wohnungen  und seit Kurzem auch nach Gemeindewohnungen suchen.
www.wohnberatung-wien.at

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