Konflikte lösen? So geht's: Mit professionellen Mediatoren    

© Jenny Fetz

Mediation
10/06/2019

Durchs Reden kommen die Leut (wieder) zam

Wenn es einmal mit den Nachbarn schwierig wird, unterstützt wohnpartner, Probleme selbstständig zu lösen.

Frau Anna von Stiege 6 sitzt mit Herrn Frank von Stiege 2 bei einem Kaffee zusammen, beide lachen herzlich. Das war lange Zeit nicht möglich, denn es gab heftige Differenzen wegen des kleinen Pudels von Anna. Geholfen hat ihnen eine Mediation, wo sie gemeinsam nach einer passenden Lösung gesucht haben. Die Mediation ist eine von zahlreichen kostenlosen Angeboten von wohnpartner (wp), um das Zusammenleben und die gute Nachbarschaft im Gemeindebau zu fördern und weiter zu verbessern, schildert Claudia Huemer, seit 1.Oktober neue Bereichsleiterin bei wohnpartner: „In unseren Anlaufstellen braucht man keinen Termin, man kann Wochentags von 8 bis 18 Uhr einfach vorbeikommen und sein Anliegen schildern. Außerdem sind unsere 150 Mitarbeiter laufend in den Wohnhausanlagen des Wiener Gemeindebaus unterwegs. Das sind immerhin 2000 Wohnhausanlagen mit etwa 500.000 Menschen, für die wir zuständig sind.“ Der Auftrag von wp besteht in der Begleitung von Konflikten und Nachbarschaften im Allgemeinen. Dabei ist Mediation eine Methode von vielen. „Grundsätzlich hat alles, was wir machen, mit Gesprächen auf Augenhöhe und mit dem Abholen von Bedürfnissen der Bewohner zu tun,“ schildert Huemer.

Alle an einem Tisch

Wenn es sich um „klassische“ Mediation handelt, werden alle Konfliktparteien an einen Tisch eingeladen und zwei ausgebildete und zertifizierte Mediatoren begleiten das Gespräch. „Davor finden oftmals Einzelgespräche, Begehungen, Lokalaugenscheine oder Gespräche vor Ort statt. Sollte es sich um Hofkonflikte oder Nutzungskonflikte handeln, wird mit den entsprechenden Gruppen verhandelt, oftmals vor Ort,“ so die Bereichsleiterin.

Da wohnpartner für alle Konflikte, die im Zusammenleben im Gemeindebau entstehen, zuständig ist, sind alle an nachhaltigen Lösungen interessiert. „Oft sind wir mit den Menschen lang nach den Konfliktgesprächen noch in Kontakt, nicht selten entwickelt sich aus einem solchen Konflikt auch eine andere Perspektive, etwa dass jemand Ideen für seine Nachbarschaft umsetzen möchte. Auch dabei können wir dann wieder unterstützen.“

 

Von Mediation, Hofbetreuung bis hin zur Peermediation in Schulen, Wohnpartner bietet zahlreiche kostenlose Services an.

Alle Infos gibt es online: www.wohnpartner-wien.at/konfliktvermittlung

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