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Chronik Wien
08/16/2020

Wien will "Raus aus dem Asphalt"

Die Stadt fördert mit neuer Aktion Entsiegelungen. Dabei wird Asphalt aufgebrochen und bepflanzt.

Nach der „Kühlen Meile“ und dem „Coolingspot“ im Park startet Wien das nächste Programm gegen die Hitze: Dabei handelt es sich um die Aktion „Raus aus dem Asphalt“, hieß es am Sonntag in einer Aussendung von Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Dort, wo Bäume wegen der Unterkonstruktion nicht gepflanzt werden können, soll in Absprache mit den Bezirken der Asphalt aufgebrochen und bepflanzt werden.

„Angesichts der zunehmenden Temperaturen in der Stadt wollen wir versiegelte Flächen reduzieren und mit einfachen Mitteln begrünen. Damit werten wir Grätzl auf und schaffen auch in stark verbauten Gebieten kleine, blühende Grünoasen. Oft sind es kleine Akzente, die Straßenzüge ein wenig bunter machen und auch Insekten und Schmetterlinge erfreuen“, umriss Sima die Idee.

Ziel sei es, Bäume als Schattenspender zu setzen. Doch mancherorts ist das aufgrund von Einbauten für Wasser, Strom, Fernwärme oder Gas nicht möglich oder sehr teuer. In diesen Fällen soll mit der neuen Aktion Abhilfe geschaffen werden. Die ersten der begrünten Flächen werden im vierten Gemeindebezirk Wieden entstehen.

An der Ecke Margaretenstraße-Operngasse wird nun demnächst „eine optisch ansprechende und sonnenverträgliche Gräser-Sträucher-Mischung“ gesetzt, wie es in der Aussendung hieß. Die Aktion „Raus aus dem Asphalt“ ist Teil des Maßnahmenkatalogs für die Bezirke und wird aus dem auf 4,6 Mio. Euro verdoppelten Fördertopf für „Coole Bezirke“ der Stadt Wien unterstützt.

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