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Ärger in Wiener City: Polizei zieht PS-Poser aus dem Verkehr

Im 1. Bezirk machen immer wieder "Poser" mit PS-starken Autos Probleme. Die Polizei hat sie bei wiederholten Schwerpunktaktionen im Visier.
Polizeibeamte in der Rotenturmstraße

Der 1. Bezirk ist beliebter Treffpunkt sogenannter "Verkehrsposer", um sich in Szene zu setzen: Vornehmlich junge Männer, die mit großen und PS-starken Fahrzeugen langsam durch belebte Straßen fahren, um möglichst groß aufzufallen. Zum Leidwesen von Geschäften, Gästen und Anwohnern, laut ÖVP-Bezirkschef Markus Figl kommt es zu anhaltenden Beschwerden aus der Bevölkerung. 

Im Visier hat auch die Polizei die "Poser". Nach mehreren Schwerpunktaktionen in den vergangenen Monaten kündigt der Bezirk nun regelmäßige Planquadrate und verstärkte Kontrollen rund um die Begegnungszone Rotenturmstraße, Hoher Markt, Tuchlauben und Brandstätte an.

Bei einer Schwerpunktaktion am Freitag wurden erneut zahlreiche Delikte festgestellt. Im Mittelpunkt der Kontrolle standen erneut Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit, unnötigem Lärm sowie illegalen Umbauten. 

Die Bilanz: 58 Anzeigen, dazu 21 Organmandate, 1 Kennzeichenabnahme, 20 Alko-Vortests. Vier Fälle landeten direkt beim Schnellrichter, die Lenker wurden angezeigt.

Figl: "Klare Grenzen aufzeigen"

Betont wird, gemeinsam mit den Behörden auch künftig konsequent gegen rücksichtslose Verkehrsteilnehmer vorgehen zu wollen und man ihnen klare Grenzen aufzeigen werde. "Die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner haben für uns höchste Priorität. Deshalb werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Wer durch Raserei, Lärm oder gefährliches Verhalten andere beeinträchtigt, muss auch künftig mit strengen Kontrollen und entsprechenden Konsequenzen rechnen", warnt Figl.

Gemeinsames Ziel von Bezirk und Behörden sei es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität der Bewohnerinnen und Bewohner sowie aller Gäste in der Inneren Stadt zu schützen.

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