© Stadt Wien / Feuerwehr

Chronik Wien
09/09/2021

Wien-Landstraße: Ein Verletzter bei Wohnungsbrand

Das Stiegenhaus war massiv verraucht, da der Wohnungsinhaber beim Brand seine Tür öffnete.

Am späten Mittwochnachmittag kam es zu einem Wohnungsbrand in der Lechnergasse in Wien-Landstraße.

Die alarmierte Berufsfeuerwehr traf den verletzten Wohnungsinhaber im Stiegenhaus und übergab ihn sofort der Berufsrettung, die ihn notfallmedizinisch behandelte und in ein Spital brachte.

Da der Mann seine Wohnungstür öffnete, war das Stiegenhaus massiv verraucht und ein eventuell notwendiger Fluchtweg war für andere Personen versperrt. Die Feuerwehr konnte mit einer Löschleitung den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Mit Hilfe von zwei Hochleistungslüftern musste der Brandrauch aus dem Stiegenhaus gedrückt werden.

Die Bewohner des Gebäudes konnten in ihren Wohnungen bleiben, da keine Gefahr bestand. Die Brandursache ist unklar.

Bei Brand soll Wohnungstür möglichst geschlossen bleiben

Die Feuerwehr appelliert, bei solchen Vorfällen - wenn möglich - die Türe der Wohnung geschlossen lassen, damit das Stiegenhaus rauchfrei bleibt. "Dieser Vorfall zeigt wieder, wie gefährlich Brandrauch ist: nur zwei, drei Atemzüge, und man ist ohnmächtig, wenige Atemzüge mehr und man kann an den Rauchgasen sterben", sagt Oberbrandrat Christian Feiler.

Personen, die vom Brand nicht betroffen sind, sollten unbedingt in ihren eigenen vier Wänden bleiben und die Türen zum Gang, WC und Badezimmer schließen: "Unter keinen Umständen selbst versuchen, über das verrauchte Stiegenhaus zu flüchten!".

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