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Kater
07/13/2015

Wien holt Streunerkatzen von der Straße

Kastration, um unkontrolliertes Wachstum einzudämmen. Gemeinsames Projekt mit Vier Pfoten.

Streunende Katzen sind höchst aktiv: Rein statistisch kann ein einziger unkastrierter Kater in fünf Jahren 12.680 Nachkommen produzieren, wie es am Montag in einer Aussendung hieß. Die Stadt Wien hat nun gemeinsam mit der Tierschutzorganisation Vier Pfoten eine Initiative gestartet, das unkontrollierte Wachstum einzudämmen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts werden streunende Samtpfoten eingefangen, um sie zu Tierärzten zu bringen. Dort werden die Katzen untersucht und kastriert. Danach dürfen sie wieder in ihr Revier zurück.

In Wien wurden viele der heimatlosen Exemplare von ihren Besitzern vorsätzlich verabschiedet: "Obwohl das Aussetzen von Tieren in Österreich gesetzlich verboten ist, werden die Stubentiger leider auch bei uns immer wieder achtlos vor die Türe gesetzt. Wir wollen diesen Tieren so gut es geht helfen", betonte die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Zugleich appellierte sie erneut an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Bei Freigängern gebe es dazu auch eine gesetzliche Verpflichtung, wie betont wurde. Wer fixe Standorte von Streunerkatzen kennt, der kann sich nun sogar an eine eigene Hotline wenden, die unter der Nummer 0664/4522430 erreichbar ist.

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