Einbrüche mit Millionenschaden in Wien: 43-Jähriger in Haft
Die Polizei fahndet nach einem Mann, der seine ehemalige Lebensgefährtin Montagabend mit einem Messer schwer verletzt hat (Symbolbild).
Nach einer Einbruchsserie im Dezember in Wien mit mehr als einer Million Euro Gesamtschaden ist ein 43-Jähriger festgenommen worden. Für ihn hatten bei seiner Einreise in die Slowakei aufgrund eines EU-Haftbefehls die Handschellen geklickt.
Der Mann wurde am 30. Juni nach Österreich ausgeliefert, berichtete die Landespolizeidirektion am Freitagvormittag. Er soll binnen zwei Tagen in zwölf Wohnungen in den Bezirken Landstraße sowie Innere Stadt eingebrochen haben.
Wie ein Polizeisprecher der APA erklärte, soll der Mann gemeinsam mit Komplizen gearbeitet haben. Die Coups hatten am Heiligen Abend sowie am 28. Dezember stattgefunden. „Die Wohnungen dürften vorher ausgekundschaftet worden sein“, sagte der Sprecher. Bei den Einbrüchen wurden Schmuck, Kleidung und Wertgegenstände erbeutet.
Im Zuge der Ermittlungen des Landeskriminalamts fanden die Kriminalisten schließlich Spuren des bereits amtsbekannten Georgiers. Der Verdächtige befindet sich in einer Justizanstalt. Die Fahndung nach den weiteren Mittätern läuft noch.
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