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500-Euro-Deal endet mit Festnahme: Verdächtiger verkauft Rad an Fahnder

Ein mutmaßlicher Fahrraddieb hat in Wien offenbar den denkbar schlechtesten Käufer erwischt: einen Beamten des Landeskriminalamts in Zivil.
Zwei Polizeiautos mit blau-rotem Streifen und dem Wort „Polizei“.

Ein mutmaßlicher Fahrraddieb hat in Wien-Favoriten offenbar den falschen Käufer angesprochen: einen Beamten des Landeskriminalamts Wien, der in Zivil in der Anton-Baumgartner-Straße im Einsatz war, wurde von einem 31-Jährigen angesprochen und bekam ein offenbar hochpreisiges Fahrrad zum Kauf angeboten.

Der Mann wollte das Rad laut Polizei um rund 500 Euro verkaufen. Besonders verdächtig: Er erklärte dem vermeintlichen Interessenten, das Fahrrad erst kurz zuvor „auf der Straße“ gekauft zu haben.

Der Kriminalbeamte zeigte sich von dem Angebot wenig überzeugt und forderte Unterstützung an. Mithilfe eines Aufklebers auf dem Fahrrad gelang es den Ermittlern schließlich, jenes Geschäft auszuforschen, in dem das Rad ursprünglich verkauft worden war. In weiterer Folge konnte auch der rechtmäßige Besitzer des Fahrrads ermittelt werden.

Der 31-jährige Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen und angezeigt. Das Fahrrad wurde sichergestellt.

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