Chronik | Wien 09.12.2011

Watschenmann: Fröhliches Schmähtreiben

Heute schon geärgert?

Unsere Anregung zur virtuellen Aufregung reicht in dieser Woche vom „Wintereinbruch“ über die „Einkaufssamstage“ bis hin zum spröden SpitzenreiterRatingagenturen“ (siehe auch das Rating unten). Geradezu All -wissend, was uns dazu ein intergalaktischer Sixtus aus den „unendlichen Weiten“ zutwittert: „Rating-Agentur stuft Erde auf Mars-Niveau herab. Erdlinge empört.“

Bodenständiger dagegen ein Kollege unter dem Nick-name Schlachtzeile : „Meine Frau funktioniert wie eine Ratingagentur – baue ich Mist, stuft sie mich herab. Dann kostet es mehr, etwas von ihr zu bekommen.“ So manch ein Ärger birgt Witz, Weisheit und Wahrheit ...

Norbert Meier postet auf kurier.at : „Sagt eine Schneeflocke zur anderen: ,Was is, flieg’ ma nach Wien, Chaos machen?‘.“ Ein alter Farkas als P. S.: Der Schnee, den du in Flocken siehst, dir nachher in die Socken fließt!

Die Top-3-Ärgernisse der Woche

1 Ratingagenturen (1347 Beiträge) Gefährden Staaten und Menschen – verbieten! Aber es ist nichts Neues, dass man mit Schuldenmachen seine eigene Position schwächt.

2 Einkaufssamstage (1109 Beiträge) Die ganze Adventzeit ist damit zu einem vier Wochen langen Einkaufswochenende verkommen, die stillste Zeit des Jahres existiert nicht mehr.

3 Schuldenbremse (789 Beiträge) Eine reine Worthülse! Es betrifft wieder nur die Armen. „Schuldenbremse“ sollte man statt in der Verfassung in der Bundeshymne verankern!

 

Der Top-Aufsteiger der Woche

4 Wintereinbruch (699 Beiträge +323%) Der Schnee wird in Wien das gewohnte Verkehrschaos auslösen. Für diese Stadt kommt er alljährlich überraschend – immer im Winter!

Fast zwei Millionen Österreicher nutzen Social Media wie Facebook, Twitter, Internetforen, Blogs und posten Mitteilungen und Meinungen, rund 500.000 davon täglich. OGM hat mit Web2Watch ein „Analyse-Tool“ entwickelt, das alle Beiträge laufend beobachtet. Für den „Watschenmann“ im Samstag-KURIER filtert es wöchentlich alle Ärgernisse der Wiener heraus . Dabei handelt es sich um keine repräsentative Meinungsumfrage.

 

 

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( Kurier ) Erstellt am 09.12.2011