Chronik | Wien
20.06.2017

Wasserleiche bei der Seestadt Aspern

53-jähriges Opfer trug einen Helm, die Hintergründe seines Todes sind aber noch unklar

*Update um 13:30 Uhr: Identität des Opfers geklärt

Der Fund einer Wasserleiche in Wien-Donaustadt beschäftigt derzeit die Polizei. Gegen 11.06 Uhr wurde am heutigen Dienstag eine Funkstreife von drei Jugendlichen gerufen, weil eine Leiche in der Seestadt Aspern im Wasser trieb. Laut Polizei handelt es sich dabei um eine männliche Person. Der Umstand seines Todes ist noch mysteriös. Eine gerichtsmedizinische Obduktion wird wohl erst die genauen Umstäne klären können. Hinweise auf Fremdverschulden wurden aber vorerst keine gefunden.

Großräumige Absperrung

Der Bereich rund um die U-Bahn-Station wurde vorerst großräumig gesperrt, mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei und der Berufsrettung waren vor Ort. Offenbar gab es auch zahlreiche Schaulustige, wie es bei der Polizei heißt.

Bei dem Opfer handelt es sich um einen 53-jährigen Österreicher, teilte Polizeisprecherin Michaela Rossmann am Nachmittag mit. Die Berufsrettung konnte trotz Reanimationsversuchen nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Bestätigt wurden KURIER-Informationen, wonach der Tote einen Helm - vermutlich einen Radfahrer- oder Skaterhelm - trug.