Was Wiens Schüler über ihre Erfahrungen im Lockdown berichten

Was Wiens Schüler über ihre Erfahrungen im Lockdown berichten
In Schul-Workshops ist ein Buch von Wiener Kindern über ihre Erfahrungen im Lockdown entstanden. Ein anderes Projekt soll Schülern Tierethik näher bringen.

„Wenn man vergisst, wie es sich anfühlt, etwas zu fühlen. Wenn man sich fühlt, als würde man langsam sterben – aber nicht physisch.“

Das sind die Worte von Marc, einem Schüler aus Wien, dessen Geschichte im neuen Buch „Wien schreibt Geschichten“ veröffentlicht wurde. In Schulworkshops haben Kinder und Jugendliche von 7 bis 20 Jahren ihre Erfahrungen während der verschiedenen Lockdowns verarbeitet.

Herausgekommen sind düstere Texte, aber auch fröhliche. Und sogar eine Liebesgeschichte findet sich darunter, erzählen die Initiatoren Andrea Motamedi und Andre Blau vom M.A.D. Verlag im KURIER-Gespräch.

Vor allem seien es authentische Texte, die erzählen, wie es dieser Altersgruppe wirklich gegangen sei. 80 bis 90 Prozent seien jedenfalls „nicht von Fröhlichkeit geprägt“.

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