APA13793118-2 - 21072013 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA 090 CI - Die Wiener Linien schicken wieder einen Prototyp des "EcoTram"-Projekts auf die Strecke. Die Straßenbahn ist vorerst auf der Linie 62 bis voraussichtlich Ende März 2014 im Einsatz und an der Seitenbeklebung "EcoTram" erkennbar.Im Bild: Eine Eco Tram der Wiener Linien in den Hallen der RTA Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage GmbH Austria in Wien. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: WINER LINIEN/THOMAS JANTZEN

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Prototyp
07/21/2013

Energiespar-Bim ist auf Linie 62 unterwegs

Testphase: Die Wiener Linien schicken wieder einen Prototyp des "EcoTram"-Projekts auf die Strecke.

Wer mit der Bim anstatt mit dem Auto fährt, schont die Umwelt. Bald könnten Fahrgäste in Wien aber noch klimaschonender mit den Tramways unterwegs sein. Derzeit läuft eine neue Phase eines Pilot-Projekts: Die Wiener Linien schicken die Energiespar-Bim erneut auf die Strecke.

Die Straßenbahn ist leicht zu erkennen: Auf der Strecke 62 kurvt bis Ende März 2014 eine ULF-Straßbahn mit dem grünen Schriftzug „EcoTram“ die Gleise entlang.

Es handelt sich dabei um einen Prototyp, der durch intelligente Technik Energie bei Heizung, Lüftung und Klimatisierung einsparen soll. Die Entwicklung der „grünen“-Bim ist weit fortgeschritten: In einem Klima-Wind-Kanal wurden thermische Eigenschaften erforscht, dann auf der Strecke erste Erkenntnisse gewonnen.

Mehr Komfort

Im jetzigen Testlauf müssen sich die Innovationen bewähren. Eine Wärmepumpe wurde eingebaut: Sie nutzt die Umgebungswärme und spart Energie beim Heizen oder Kühlen. Außerdem steuert die Bim ihre Systeme vorausschauend: Erfahrungswerte bestimmen etwa, wie viele Fahrgäste zusteigen werden. Daran orientiert sich das Kühl- beziehungsweise Heizsystem. Für die Fahrgäste sollen laut den Wiener Linien die Bims durch die Neuerungen noch komfortabler werden. Dazu zählt etwa die Beklebung der Scheiben, die die Einstrahlung der Sonne reduziert. Die Frischluftzufuhr wird im Inneren der „EcoTram“ über Sensoren gesteuert. Sie messen die Anzahl an Personen in der Tramway und errechnen die nötige Menge an Frischluft.

Das Projekt läuft bereits seit dem Jahr 2009. Ob die Neuerungen in der „EcoTram“ in Serie gehen, wird nach dem Testbetrieb und einer weiteren Prüfung entschieden.

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