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© ÖBB

Chronik Wien
05/17/2016

Spritzen: ÖBB hat Kameramaterial der Polizei übermittelt

Bilder aus der Videoüberwachung werden ausgewertet.

Nachdem am Freitag in einem ÖBB-Zug in Wien-Floridsdorf eine gebrauchte Einwegspritze gefunden wurde, sind nun der Polizei die Bilder aus der Videoüberwachung des Zuges übermittelt worden. Die Auswertung der Bilder wird einige Zeit in Anspruch nehmen, hieß es vonseiten der Exekutive am Dienstag. Weitere derartige Vorfälle hat es nicht gegeben.

Am Freitag wurde eine Frau verletzt, nachdem Unbekannte in der S7 Einwegspritzen mit gebrauchten Kanülen in einem S-Bahn-Sitz platziert haben. Die 21-Jährige stieg am Vormittag bei der Station Siemensstraße ein und war am Weg zum Praterstern. Die Spritze war zwischen Rückenlehne und Sitzplatz so platziert, dass man sich beim Hinsetzen sticht. Am Praterstern informierte die Frau Beamte der Bereitschaftseinheit.

Parallelen zwischen den Fällen?

Der Zug wurde daraufhin eingezogen. Polizisten und ÖBB-Mitarbeiter durchsuchten die Garnitur und fanden sechs weitere Einwegspritzen. Erst im April entdeckte ein Triebwagenlenker der Badner Bahn in einem Sitz zwei Einwegspritzen mit gebrauchten Kanülen. Das Landeskriminalamt Wien überprüft nun, ob es Parallelen zwischen den Fällen gibt. Die Untersuchungen zu Fingerabdrücken, DNA und Toxikologie der Spritzen aus Wien werden allerdings einige Wochen in Anspruch nehmen. Suchtkranke Menschen können seit über 25 Jahren in Wien in den Einrichtungen der Suchthilfe Wien gebrauchte Spritzen gegen neue, sterile Spritzen tauschen.

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