Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Spatentsich für neues Wissenschaftszentrum Q in Wien

Das neue Zentrum zieht in die Aula der Wissenschaften ein. Bis zum Frühjahr 2027 soll es fertig sein.
Gerüst um ein Gebäudeteil mit großen Wissenschafts-Bannern, darunter bunte und orange Werbetafeln.

Am Dienstag ist der Startschuss für die Bauarbeiten des neuen Zentrums der Wissenschaften Q auf der Wollzeile 27a gefallen. In der ehemaligen Aula der Wissenschaften soll ein neuer Raum für Wissenschaft und Gesellschaft entstehen – insbesondere für junge Menschen. 

Zentrum in denkmalgeschützten Räumen

„Mit dem Q entsteht ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche Wissenschaft nicht nur kennenlernen, sondern selbst Fragen stellen, ausprobieren und Zukunft mitgestalten“, sagt Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos). 

Mit Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen soll das in den denkmalgeschützten Räumen und einer Gesamtfläche von 4.000 m² stattfinden. 

Getragen wird das Projekt von dem Dreier-Gespann: Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Universität Wien und der Technischen Universität (TU). ÖAW-Präsident Heinz Faßmann wünscht sich für das Projekt, dass „es viele Menschen dazu bringt, die Welt mit anderen Augen zu sehen und vor allem bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Wissenschaft und Forschung entfacht.“

17 Millionen Euro

Der Umbau wird von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) durchgeführt. Insgesamt kostet das Projekt 17 Millionen Euro und soll bis zum Frühjahr 2027 fertig sein. Die Bauarbeiten werden laut Gründungsdirektor des Zentrums, Christopher Lindinger, vom Bildungs- und vom Wissenschaftsministerium finanziert. 

Der Betrieb dann von den oben genannten Universitäten. „Unser Ziel wäre dann später aber eine Eigenfinanzierung von 25 bis 30 Prozent“, so Lindinger.

Kommentare