Die "ViennaSphere" ist ein aufblasbarer Projektionsdom mit einem Durchmesser von 22 Metern.

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Song Contest
03/12/2015

Aufblasbare Megakugel geht auf Werbetour

"ViennaSphere" macht in fünf europäischen Großstädten Station. Am Donnerstag war Probelauf.

In gut zwei Monaten, vom 19. bis 23. Mai, wird der 60. Eurovision Song Contest in Wien abgehalten. Die Zeit bis dahin nutzt der Wien-Tourismus, um in mehreren europäischen Großstädten die Werbetrommel für das Spektakel zu rühren. Dies geschieht mit einer Multimedia-Show, die in einer Kugel, der " ViennaSphere", gezeigt wird. Am Donnerstagabend erfolgte ein Probelauf - wenn auch mit kleinen Pannen.

Die "ViennaSphere" ist ein aufblasbarer Projektionsdom mit einem Durchmesser von 22 Metern. "Das ist eine Kugel, die so hoch ist wie ein fünfstöckiges Haus, die innen mit 3-D-Projektionen bespielt werden wird und die in fünf europäischen Metropolen für den Song Contest in Wien die Spannung aufbauen soll", umriss Tourismusdirektor Norbert Kettner das Konzept. Der Name bezieht sich auf das Logo des Song Contests, das "Sphere" heißt.

Auf der Innen- und der Außenseite der Kugel werden in einer 15-minütigen Show die Stadt Wien wie auch der Song Contest beworben. Zu sehen sind 360-Grad-Bilder von Sehenswürdigkeiten wie der Staatsoper, der Bücherei der Hauptuniversität oder der Spanischen Hofreitschule, gemischt mit virtuellen Eindrücken der Ringstraße. Nicht fehlen darf Conchita Wurst, die im Vorjahr den Singwettbewerb gewonnen hat. In virtueller Form singt sie ihren Song-Contest-Siegertitel: "Rise Like a Phoenix".

Der Probelauf auf dem Areal der Seestadt Aspern hatte einige kleine Pannen - in Form von Videohängern. Doch noch sind einige Tage Zeit, um die Probleme zu beheben. Dann geht die Kugel auf Europa-Tour. Geplant sind fünf Stationen: Barcelona, Paris, London, Mailand und Berlin. Unter den Besuchern wird an allen Abenden eine Reise zum Song Contest-Finale nach Wien verlost.

Tagsüber wird in der "ViennaSphere" Info-Material verteilt. Weiters gibt es zwei Stationen mit interaktiven Screens und drei Virtual-Reality-Brillen, an denen ein virtueller Spaziergang auf der Ringstraße unternommen werden kann. Auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gefällt die Riesenkugel: "Es ist noch spektakulärer als ich es mir am Papier vorgestellt habe. Und wenn das dann einmal voll funktioniert, dann wird das einfach großartig sein."

Der ORF-Chef informierte auch über den Stand der Vorbereitungen zum Gesangswettbewerb. "Wir haben jetzt noch 68 Tage und es läuft alles sehr gut. Wir sind gut unterwegs, wir liegen in unseren Zeitplänen", ist er zufrieden. Im Rahmen der "ViennaSphere"-Präsentation wurde auch das Tourismuskonzept für die rund 3.000 akkreditierten Delegierten und Journalisten vorgestellt. Für sie haben der Wien-Tourismus und der ORF ein umfangreiches Rahmenprogramm ausgearbeitet. Unter anderem werden Spezialführungen angeboten, Bungee Jumps vom Donauturm, Kochkurse oder Staatsopernbesuche.

Der nächste wichtige Programmpunkt - zumindest aus österreichischer Sicht - steht schon morgen, Freitag, Abend vor der Tür: Dann wird in einer ORF- Live-Show der österreichische Kandidat für den diesjährigen Song Contest ausgewählt. Dieser besitzt dann ein fixes Finalticket am 23. Mai, da Österreich das Gastgeberland ist.

Wrabetz hat auch schon einen Favoriten, will ihn aber nicht verraten: "Das sage ich nicht, wenn der dann gewinnt, dann heißt es: Ich habe es schon gewusst. Ich finde, es sind alle Kandidaten und Kandidatinnen ganz toll und repräsentieren jeder für sich eine besondere Facette österreichischer Musik und ich bin gespannt, wie das Publikum entscheiden wird", sagte er.

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