Chronik | Wien 17.03.2016

So schaut die neue Copa Cagrana aus

So schaut die neue Copa Cagrana aus © Bild: /LAAC

Viel Grün und keine steilen Stufen. Aber wann sie fertig ist und was sie kostet, das ist noch unklar.

Die oft als "Schandfleck" bezeichnete Copa Cagrana wird in den kommenden Jahren ihr Erscheinungsbild rapide ändern. Am Donnerstag wurden die Pläne erstmals vorgestellt, gebaut wird die neue Copa vom Tiroler Archtitekturbüro LAAC, das sich gegen extrem starke Konkurrenz aus Paris, Barcelona und den Niederlanden durchgesetzt hat. "Wir waren selber überrascht, wie hochkarätig die Vorschläge waren", sagt Martin Jank, der die Gestaltung der Zone in der Praxis über hat.

Stadträtin Ulli Sima möchte die "Copa NEU", wie das Projekt derzeit offiziell heißt, ganzjährig attraktiv machen. Mit den zwei neuen, millionenschweren Lokalen ist das noch nicht gelungen, doch das soll sich Stück um Stück bessern. Doch vorerst warten noch die Mühen der Ebene: Unklar ist, was mit dem APCOA-Parkplatz passiert, Generalprächter Norbert Weber hat noch Pachtgrundstücke und auch der privaten Entwicklungsgesellschaft WED gehört ein Teil. Sima wollte deshalb weder einen Zeitpunkt nennen, bis das Projekt abgeschlossen wird, noch einen Kostenrahmen. Es dürfte aber in die Millionen gehen.

Vermutlich nicht vor 2020

Plan der Tiroler Architekten
Copa Cagrana Neu © Bild: /LAAC
Wird das Projekt eines Tages tatsächlich so abgeschlossen, möglich wäre etwa 2020 oder 2021, dann sollen im Endausbau fünf bis acht Lokale Platz finden. Auch Bereiche für die jeweils aktuelle Trendsportart sind eingeplant. Als "Erkennungspunkt" dient ein überdachter Bereich, der noch etwas Weltkriegscharme vermittelt. Doch nichts ist in Stein gemeißelt, das Projekt wird ohnehin scheibchenweise umgesetzt. Heuer im Sommer wird es nur den Copa Beach geben, dieser wird dann langsam in das gesamte Projekt eingebaut.

Wert wurde darauf gelegt, dass keine steilen Stufen oder Wege zu beschreiten sind: "Die neue Copa wird wie eine Melodie, in der das Wasser Wellen schlagen kann", erklärt Juryleiter und Architekt Albert Wimmer.

Zufrieden zeigte sich auch Heidi Sequenz, die einer Art Sprecherfuktion für die Anrainer einnimmt: "Wenn wirklich so viel grün kommt, dann wird das sehr gut".

( kurier.at ) Erstellt am 17.03.2016