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Schüsse mit Airsoft-Waffe: Polizei fahndet nach Verdächtigen

Nach zwei Vorfällen mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe in der Nacht auf Donnerstag sucht die Polizei nach den Tätern.
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Nach zwei Vorfällen mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe in der Nacht auf Donnerstag sucht die Wiener Polizei nach den Tätern. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. 

Die Schüsse wurden mit einer Airsoft-Waffe aus einem Auto heraus abgegeben. Die Einsatzkräfte stellten später das Fahrzeug - ein Mietauto - sicher. Von den Männern fehlte jede Spur. Im Wageninneren wurden mehrere Airsoft-Kugeln sichergestellt, berichtete die Polizei in einer Aussendung.

Der erste Vorfall ereignete sich im Bereich der Webgasse in Mariahilf. Zwei Gäste eines Imbissstandes wurden von einem unbekannten Mann aus einem Fahrzeug heraus mit der echt wirkenden Schusswaffe bedroht. Anschließend gab der Mann mehrere Schüsse in ihre Richtung ab. Die Projektile trafen die beiden Opfer am Rücken sowie an den Armen, Verletzungen erlitten sie jedoch nicht. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst erfolglos.

Zeugen meldeten Schüsse

Wenig später, gegen 3.30 Uhr, kam es im Bereich der Längenfeldgasse in Meidling zu einem ähnlichen Vorfall. Ein 35-jähriger Mann gab an, von drei Insassen eines Autos angesprochen und zum Kauf von Drogen aufgefordert worden zu sein. Nachdem er das Angebot abgelehnt hatte, soll ihn einer der Männer mit einer Schusswaffe bedroht haben. Dem 35-Jährigen gelang die Flucht, anschließend verständigte er die Polizei.

Während der Fahndung gingen telefonisch beim Polizeinotruf mehrere Meldungen über Schüsse ein. Die Einsatzkräfte konnten schließlich das Auto in der Josefstadt ausfindig machen. Die Ermittlungen zu den Tätern wurden am Donnerstag noch geführt.

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