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Ab ins Badebecken: Schönbrunner Elefantenkalb wagt sich ins kühle Nass

Auch dem kleinen Elefantenbullen ist heiß. Er lernt von seinen Artgenossen, wie er sich abkühlen kann.
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In der aktuellen Hitzewelle genießen auch die Afrikanischen Elefanten im Tiergarten Schönbrunn jede Möglichkeit zur Abkühlung. Duschen, Baden und anschließende Schlamm- und Sandbäder gehören an heißen Sommertagen zu ihren liebsten Beschäftigungen.

Schlamm und Sand erfüllen dabei wichtige Funktionen: Sie schützen die empfindliche Haut vor Sonne und lästigen Insekten und sorgen für viel Wohlbefinden. „Unsere Elefanten nutzen Wasser, Schlamm und Sand genau wie ihre Artgenossen in der Wildbahn zur Hautpflege. Besonders schön ist es zu beobachten, wie unser kleiner Elefantenbulle dieses natürliche Verhalten von den erwachsenen Tieren imitiert und mit großer Begeisterung mitmacht“, erklärt Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.

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Der kleine Elefantenbulle wird am 20. August ein Jahr alt und hat sich in den vergangenen Monaten prächtig entwickelt. Mittlerweile wiegt er rund 400 Kilogramm und sorgt mit seiner verspielten Art für viel Leben in der Herde. 

Wenn er nicht gerade bei seiner Mutter trinkt, ist er gerne mit seiner „Tante“ unterwegs. Weil diese derzeit häufig im Badebecken ist, wird auch der Kleine immer mutiger und wagt sich immer weiter ins kühle Nass. „Unser kleiner Bulle beobachtet die erwachsenen Elefanten ganz genau und versucht, vieles nachzumachen – besonders die Körperpflege seines Vaters. Wenn dieser mit dem Rüssel Sand auf seinen Rücken wirft, probiert er das sofort selbst aus. Noch klappt das nicht perfekt, aber er wird jeden Tag geschickter“, erzählt Tierpflegerin Jenny Bukowski.

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