Prozess gegen frühere "Letzte Generation": Sieben Personen angeklagt
Klimaaktivisten stehen in Wien vor Gericht (Symbolbild).
Im Rahmen des Mammutverfahrens gegen frühere Mitglieder der mittlerweile aufgelösten Klimaschutzbewegung "Letzte Generation" müssen sich am Donnerstag sieben Angeklagte wegen Sachbeschädigung und schwerer Sachbeschädigung vor dem Wiener Landesgericht verantworten.
Im Fokus des Prozesses stehen dabei erneut eine Blockade auf der Süd Autobahn (A2) im November 2023 sowie weitere Vorfälle.
Darunter: eine Aktion vor dem Parlament, ein Farbprotest in einem Supermarkt im April 2024, eine Aktion bei der ÖVP-Parteizentrale sowie eine unangekündigte Kundgebung am Flughafen Wien-Schwechat. Zudem wird auch darüber verhandelt, ob das bloße Filmen eines Protestes strafbar ist.
Bisher Geldstrafen
Der Prozess ist Teil eines Großverfahrens gegen insgesamt 47 frühere Aktivistinnen und Aktivisten der ehemaligen Klimaschutzbewegung. Bisher wurden bereits zwölf Personen zu Geldstrafen verurteilt. Zudem wurden 15 Fälle diversionell erledigt. Ein weiterer Prozesstag ist für den 16. April angesetzt.
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