Chronik | Wien
23.12.2017

Patienten sollen im Februar in Rehaklinik einziehen können

Betriebsbewilligung gibt grünes Licht.

Jahrelang haben die Anrainer zusammen mit dem Bezirk gegen die geplante Burn-out-Klinik im Hörndlwald gekämpft. Nachdem der Betreiber "pro mente" im September das Aus des Projektes im Erholungsgebiet verkündet hatte, wurde der Rosenhügel als Alternativstandort auserkoren: Bis das Projekt umgesetzt wird, werden die Patienten in einem Pavillon des ehemaligen Geriatriezentrums untergebracht.

Am Mittwoch gab es eine Begehung mit Vertretern der Stadt, des Bezirkes und des Betreibers. Der Pavillon XIV wurde so adaptiert, dass dort bis zum Bau der Rehaklinik am Rosenhügel insgesamt 41 zu behandelnde Menschen Platz haben werden. Die Räumlichkeiten sind zum größten Teil bereits eingerichtet. Im Erdgeschoß werden die Büros sowie die Therapiezimmer zu finden sein. Einen Stock darüber sind dann 21 Einzelzimmer angesiedelt. In derselben Etage werden die Personalräume und ein Gymnastikraum eingerichtet. Im zweiten Stock sind die restlichen 20 Einzelzimmer sowie der Speisesaal untergebracht. Das Essen wird laut Betreiber angeliefert und für die Patienten in einer Aufwärmküche zubereitet. Die Betriebsbewilligung erfolgte direkt vor Ort und verlief positiv. Somit dürfte dem sogenannten "Sonnenpark Wien" nichts mehr im Wege stehen. Die ersten Bewohner sollen bereits im Februar einziehen können. Interessantes Detail am Rande: Am selben Areal, wenige Meter entfernt in einem anderem Pavillon, sind seit Jahren rund 250 Flüchtlinge untergebracht.

Planung in Endphase

Für die "echte" Rehaklinik auf dem Rosenhügel befindet man sich mit den Planungen bereits in der Endphase. Direkt neben dem Neurologisches Rehabilitationszentrum soll dann die Burnout-Klinik entstehen. Jetzt wartet man auf die Baubewilligung, bei der auch die Nathaniel Freiherr von Rothschild'sche Stiftung ein Wörtchen zum Mitreden hat.