Chronik | Wien
01.02.2012

Parkpickerl: Währinger im Februar befragt

Sollten sie sich für eine der Pickerl-Zonen entscheiden, werde noch im März der dazu notwendige Antrag gestellt.

Eine Überraschung gab es am Mittwoch bei den Parkpickerl-Verhandlungen der VP-Bezirksvorsteher von Währing und Döbling mit Stadträtin Maria Vassilakou: Nachdem die für Verkehr und Bürgerbeteiligung zuständige Stadträtin ihre Bedenken gegen Befragungen zurückgenommen hatte, kündigte VP-Bezirkschef Karl Homole an, noch im Februar die Währinger zu mehreren Varianten zu befragen.

Sollten sie sich für eine der Pickerl-Zonen entscheiden, werde noch im März der dazu notwendige Antrag gestellt. Zeitverzögert könnte das auch für Döbling gelten, allerdings mit der Einschränkung, dass sich Bezirkschef Adolf Tiller dies nur mit einer Kurzparkzeit von 8 bis 11 Uhr vorstellen kann.

In Döbling glaubt man nämlich, dass sonst die Existenz von Heurigenbetrieben und damit auch der Biosphärenpark Wiens gefährdet wäre. Tiller: „Man kann dem Weinbau nicht das Wasser abgraben.“ Das Verkehrsressort im Rathaus will in den Erweiterungszonen jedoch die Einheitsparkzeit von 9 bis 22 Uhr einführen.

Im VP-Bezirk Hietzing lehnt man das Parkpickerl nach wie vor ab. In SP-Bezirken ist die Meinungsbildung noch im Laufen. Der 15. Bezirk will das Pickerl flächendeckend, der 16. eingeschränkt und der 17. überlegt noch. Bereits abgesagt haben die SP-Bezirke Simmering, Floridsdorf, Donaustadt und Liesing.

Die frühestmögliche Einführung: Oktober 2012.