Chronik | Wien
02.07.2018

Leopoldstadt: Rummel und Ruhe im Wiener Prater

Zusatz-Attraktion: Bis Ende August gastiert die weltweit größte mobile Achterbahn im Prater © Bild: Kurier/Franz Gruber

Eine neue Virtual-Reality-Bahn liefert Adrenalin-Rausch, die Grünzonen des zweiten Bezirks Entspannung.

Der Prater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt – aber keineswegs verstaubt. Diese Saison locken zahlreiche neue Attraktionen und Events auf die Freizeitmeile.

So nimmt etwa die erste Virtual-Reality-Bahn Österreichs ihren Betrieb auf. Besucher erhalten beim Eingang eine VR-Brille und erleben auf 150 Metern eine Kombination aus realem Fahr-Vergnügen und virtueller Clown-Welt. Alle Adrenalin-Junkies können sich noch bis Ende August über den Olympia Looping – die größte mobile Achterbahn der Welt – freuen. Gäste, die noch nicht alt genug für diese Attraktion sind, können sich im Juli und August jeden Dienstag von 14 bis 18 Uhr bei einem Kinderprogramm mit Schminken, Jonglieren und Riesenseifenblasen vergnügen. Und Festivalstimmung kommt am 20. und 21. Juli mit Freiluft-Konzerten auf drei Bühnen auf.

Eine Pause vom Trubel bietet der schattige Schweizerhaus-Gastgarten: Unter seinen Kastanien- und Nussbäumen lässt sich gemütlich ein frisch gezapftes, kühles Krügerl genießen.

Freiräume in der Leopoldstadt: Augarten und grüner Prater © Bild: Kurier/Jeff Mangione

Erholung im Grünen

Der angrenzende grüne Prater ist der richtige Ort für Sportliche und Erholungssuchende. Der Auwald beherbergt etwa Beachvolleyballplätze, eine Skatebahn und mehrere Reit-, Spazier- und Joggingpfade. Wer das Gelände lieber auf zwei Rädern erkundet, kann beim Radverleih Hochschaubahn unter anderem Tandems oder Rikschas (ab 8 Euro pro Stunde) ausborgen.

Radeln ist im nur wenige Kilometer entfernten Augarten zwar verboten. Die mehr als 50 Hektar große, barocke Anlage mit den beiden Flaktürmen bietet dafür mehrere Lauf- und Walkingstrecken. Zwischen den Bäumen sind im Sommer regelmäßig Slacklines gespannt, über die schattigen Wege rollen Kugeln der Boule-Spieler.

An der Oberen Augartenstraße hat seit wenigen Wochen eine neue Einkehr-Möglichkeit geöffnet. Josef Philipp Bitzinger, Betreiber der Kantine im Bundesbad Alte Donau, hat die ehemalige Bunkerei übernommen. Auf der Getränkekarte stehen hausgemachte Limonaden, Fairtrade-Kaffee und österreichischer Gin. Zu essen gibt’s Salate, Wiener Klassiker und Blechkuchen.