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Todesfälle an Klinik: Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter an Notaufnahme

Kolleginnen und Kollegen hatten Verdachtslage gemeldet - Staatsanwaltschaft Wien: Derzeit kein dringender Tatverdacht und kein Haftgrund.
Spitalszimmer mit Monitor im Vordergrund, Betten und Pflegekraft im Hintergrund

Im Zusammenhang mit überprüfungswürdigen Todesfällen an einer Wiener Klinik führt die Staatsanwaltschaft Wien ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes. Behördensprecherin Judith Ziska bestätigte am Dienstagnachmittag entsprechende APA-Informationen. Unter Verdacht steht ein ehemaliger Mitarbeiter, von dem sich die Klinik im vergangenen Februar einvernehmlich getrennt hat.

Der Beschuldigte befindet sich auf freiem Fuß. Wie Ziska mitteilte, liegen aufgrund der aktuellen Beweislage derzeit weder ein dringender Tatverdacht noch ein Haftgrund vor. "Wir gehen der Sache umfassend und eingehend nach", sagte die Staatsanwaltschaft-Sprecherin.

Kolleginnen und Kollegen meldeten Verdachtslage

Nach Informationen der APA hatten sich Kolleginnen und Kollegen des Mannes im vergangenen Jänner an die Klinikleitung gewandt. Ihnen war aufgefallen, dass es im Zusammenhang mit den Diensten des Mitarbeiters in der Notaufnahme zu einer angeblichen Häufung von Todesfällen gekommen sein könnte. Die Klinik richtete eine eigene Task Force ein, um die Vorwürfe zu überprüfen.

Die Anschuldigungen, der Mann könnte im Zusammenhang mit dem Ableben von Patientinnen bzw. Patienten stehen, bestätigten sich bei dieser internen Prüfung nicht. "Es konnte sich insgesamt kein Verdacht auf strafbares Handeln erhärten", gab die Klinik-Sprecherin auf APA-Anfrage bekannt.

Der Mitarbeiter war unmittelbar nach Bekanntwerden der gegen ihn gerichteten Vorwürfe dienstfrei gestellt worden. Im Februar wurde auf seinen Wunsch das Dienstverhältnis einvernehmlich aufgelöst.

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