Chronik | Wien
27.02.2018

Kiffer raste im Audi der Polizei davon

Beamte mussten den Lenker schließlich mit dem Pkw rammen, um ihn zu stoppen.

In der Nacht auf Montag wunderten sich viele Anrainer in Kaisermühlen über Lärm von Polizeihubschraubern und Blaulicht, das die Nacht erhellte. Nun ist geklärt, wer für den Großeinsatz verantwortlich war: Gegen 22.20 Uhr wurden Polizisten auf einen Pkw-Lenker aufmerksam, der mit viel zu hoher Geschwindigkeit auf der A23 unterwegs war. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und gaben dem Raser zu verstehen, dass er doch bitte stehen bleiben solle. Davon ließ sich der Mann aber nicht beeindruckten. Er drückte stattdessen weiter aufs Gas. In einer 30er Zone drehte er die Scheinwerfer des Autos ab und raste mit 131 km/h durch die Nacht.

Gerammt

Im Bereich der Schödlberggasse gelang es den Polizisten dann den Mann zu stoppen, indem sie ihn mit ihrem Fahrzeug rammten. Bei der Festnahme war der 27-Jährige aggressiv. Er gab zu, einen Joint geraucht zu haben – was er nicht hatte, war ein Führerschein. Auf die Fluchtgründe befragt, verwendete der Mann laut Polizei das "Götz-Zitat", bezogen auf die österreichische Polizei und bekundete in noch derberer Form sein geringes Interesse an den österreichischen Gesetzen.