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ESC-Woche: Interreligiöser Pavillon öffnet am Wiener Rathausplatz

Der Pavillon im ESC-village soll ein offener Begegnungsraum für Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kulturen und Glaubensrichtungen sein.
ESC-Woche: Interreligiöser Pavillon öffnet am Wiener Rathausplatz

Egal, ob über Landesgrenzen, Kulturen oder Generationen hinweg – Musik verbindet. Sie hilft Menschen oft dabei, besser zu verstehen, was andere fühlen oder denken. Ganz im Zeichen der Verbundenheit steht auch der Eurovision Song Contest, weshalb in der ESC-Woche ein interreligiöser Pavillon im entstehen wird. Er soll am Rathausplatz (Standort 4) als offener Begegnungsraum für Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kulturen und Glaubensrichtungen.

Unter dem Motto „United in Humanity – Connected by Music“ lädt die Initiative dazu ein, Vielfalt als verbindende Kraft zu erleben und gemeinsam ein starkes Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen, heißt es in einer Aussendung der Erzdiözese Wien.

Verschiedene Religionen

Am Projekt beteiligt sind Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsrichtungen, wie etwa Buddhismus, Judentum, Bahá’í, Sikhismus und Islam. Auch unterschiedliche christliche Konfessionen werden vertreten sein. Obgleich es sich um verschiedene Glaubensrichtungen handelt, verbindet sie alle vor allem eines: „die gemeinsame Überzeugung, dass gegenseitiger Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben bilden“, ist die Erzdiözese überzeugt.

Besucherinnen und Besucher erwartet im Interfaith-Pavillon nicht nur Musik mit interreligiöser Playlist, sondern auch Dialog: „Man kann sich einfach unterhalten, offene Fragen stellen“, sagt Edina Kiss aus dem Projektteam in der Nachrichtenagentur Kathpress. Die verschiedenen Religionsgemeinschaften bieten diverse Aktivitäten an, etwa eine „Living Library“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Religionen. Auch unterschiedliche Workshops, Glückskekse und eine interaktive „Wall of Hope“, wo jeder eigene Botschaften für ein friedliches Zusammenleben anbringen kann. Der Pavillon ist von 12. bis 16. Mai jeweils von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien. Unterstützt wird sie zudem von „Kirche im Dialog“, die seit vielen Jahren interreligiöse Projekte in Wien initiiert und begleitet. 

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