In Schlangenlinien auf der Tangente: Lkw-Lenker unter Drogen
Ein auffälliger, weil in Schlangenlinien fahrender Lkw-Lenker ist am Montag im Rahmen einer verkehrspolizeilichen Schwerpunktaktion in Wien aufgehalten worden. Wie die Landespolizeidirektion am Dienstag berichtete, wurde das Sattelzugfahrzeug im Bereich Südosttangente (A23) auf der Höhe St. Marx gemeldet. Bei der Kontrolle ergab sich dann der Verdacht der Suchtgiftbeeinträchtigung des 34-jährigen Fahrers.
Vor der Verkehrsanhaltung lotsten die Beamten den Lkw mit polnischer Zulassung erst einmal von der Autobahn. Der Verdacht auf Suchtgift erhärtete sich dann durch einen vor Ort vorgenommenen Speicheltest. Laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger hatte der Fahrer möglicherweise Cannabis konsumiert. Die amtsärztliche Untersuchung des Lenkers endete mit der vorläufigen Abnahme des Führerscheins. Da der 34-Jährige keine vorläufige Sicherheitsleistung erbringen konnte, wurde außerdem eine Fahrtunterbrechung bis zur Hinterlegung einer solchen angeordnet.
Bei der Schwerpunktaktion wurden zudem auch zwei durch Alkohol beeinträchtigte Lenker (0,37 Promille, 1,72 Promille) aus dem Verkehr gezogen. Ein Lenker, bei dem ebenfalls der Verdacht einer Suchtgiftbeeinträchtigung bestand, verweigerte die Vorführung zum Amtsarzt.
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