Mann (22) drohte, Wohnung von Ex-Freundin in die Luft zu sprengen
Polizei-Symbolbild.
Im 15. Gemeindebezirk kam es am Dienstagabend zu einem Fall häuslicher Gewalt. Ein 22-jähriger Ungar soll seine 32-jährige Ex-Freundin mit einer Gasdruckpistole bedroht haben.
Der Tatverdächtige soll während eines Streits gedroht haben, eine Gasleitung zu manipulieren und die Wohnung in die Luft zu sprengen. Anschließend soll er eine ungeladene Gasdruckpistole gezogen, auf die Frau gerichtet und mehrfach abgedrückt haben.
In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, unter anderem Hilfe und Informationen bei folgenden Adressen:
- Frauen-Helpline: online unter frauenhelpline.at und telefonisch unter 0800-222-555
- Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF): online unter aoef.at
- Frauenhaus-Notruf: unter 057722
- Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217
- Polizei-Notruf: 133
Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Auf der Webseite finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.
Schnelle Festnahme nach Flucht
Der 32-Jährigen gelang es, den mutmaßlichen Täter aus ihrer Wohnung zu drängen und die Polizei zu alarmieren. Der Verdächtige soll daraufhin mehrmals gegen die Wohnungstür getreten haben, bevor er flüchtete.
Beamte des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus konnten den Mann kurze Zeit später in der Sechshauser Straße anhalten und vorläufig festnehmen. Bei der Durchsuchung wurde die Gasdruckpistole sichergestellt. Die Frau und ihr dreijähriger Sohn, der sich während des Vorfalls in der Wohnung befand, blieben unverletzt.
Rechtliche Konsequenzen und Hilfsangebote
Gegen den 22-Jährigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er auf freiem Fuß wegen des Verdachts der mehrfachen gefährlichen Drohung, der Sachbeschädigung und der versuchten Körperverletzung angezeigt.
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