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Gefälschte Rezepte en masse: 45-Jährige in Wien festgenommen

85 Mal in Apotheken Arzneimittel erschlichen. Vorwiegend opiathaltige Schmerzmittel zum Weiterverkauf.
Apotheke

Eine 45-Jährige soll sich über einen längeren Zeitraum in Wien mit gestohlenen Rezeptblöcken und Arztstempeln illegal Medikamente besorgt haben. „Die Frau versuchte Ende Juli erneut, ein gefälschtes Rezept einzulösen und konnte aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorläufig festgenommen werden“, berichtete Polizeisprecherin Julia Schick am Donnerstag. Sie wird verdächtigt, 85 einschlägige Taten begangen zu haben.

Beamte des Landeskriminalamts, Außenstelle Zentrum Ost (Ermittlungsbereich Suchtmittelkriminalität), waren der zunächst unbekannten Person schon länger auf den Fersen. Die Ermittlungen liefen wegen des Verdachts des schweren Betrugs durch Rezeptfälschungen. Mithilfe einer Videoüberwachung kamen die Polizisten auf die Spur der Frau, deren Identität dann schnell geklärt wurde. Vermutlich schon seit Mai 2025 dürfte sie sich Medikamente erschlichen haben.

Fälschungen in verschiedenen Wiener Apotheken vorgelegt

Sie soll die gefälschten Rezepte in verschiedenen Apotheken vorgelegt haben. Dadurch verschaffte sich die österreichische Staatsbürgerin Arzneien wie opiathaltige Schmerzmittel, wohl für sich selbst, wobei die Ermittler annehmen, dass sie einen Teil auch weiterverkaufte.

Der Schaden durch den Betrug beläuft sich laut der Sprecherin auf eine vierstellige Summe. „Die Beschuldigte machte bei der Einvernahme keine Angaben zu den Vorwürfen“, sagte Schick. Sie wurde in eine Justizanstalt gebracht.

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