Symbolbild

© Uwe Mauch

Wien
02/08/2016

FPÖ macht Mietervereinigung Konkurrenz

Ein neuer Verein soll gegen Mitgliedsbeiträge Beratung und Rechtsvertretung bieten.

von Lukas Semmler

Als „unabhängig“ bezeichnete der Wiener FPÖ-Gemeinderat Alfred Wansch den heute auf einer Pressekonferenz vorgestellten „Österreichischen Mieterschutzring Wien“. Mit dem Verein will die FPÖ „Auswirkungen des gescheiterten Multi-Kulti“ und „Missstände im Gemeinde- und Genossenschaftsbau“ bekämpfen und noch stärker in dem bisher von der SPÖ dominierten Gemeindebau aktiv sein. Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache bezeichnete die Wohnsituation in Wien als „inakzeptabel“, da die Kosten überhöht seien und eine Wohnungsknappheit herrsche. Laut Strache sei zusätzlich zu den Anlaufstellen von Wiener Wohnen noch Bedarf für eine Mieterberatung.

„Unabhängig“

Unabhängig sei der Verein deshalb, weil er bewusst auf „Zuschüsse durch die FPÖ“ verzichte und sich nur durch Mitgliedsbeiträge finanziere und die Vorstandsmitglieder auch kein Gehalt für die Tätigkeit im Verein beziehen würden. Die Nähe zur FPÖ ist jedoch unschwer zu erkennen: Die vier Vorstände des Vereins sind allesamt Landtagsabgeordnete der FPÖ Wien.

Beratung für Mitglieder

97 Euro kostet eine Mitgliedschaft bei der FPÖ-Plattform für das Jahr 2016. Danach kostet eine Jahresmitgliedschaft laut der Homepage 48 Euro. Der Verein bietet dafür laut Wansch Beratung bei Problemen, eine kostenlose Rechtsvertretung bei Schlichtungs- und Gerichtsverfahren und in einer eigenen Publikation Informationen zum Mietrecht.

Laut Wansch beträfen häufige Klagen von Mietern „unberechtigte Wohnungsaufkündigungen, Schimmelbefall in Wohnungen“ oder den „interkulturellen Bereich“.

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