Fischer angelte Weltkriegs-Granate aus dem Donaukanal

Magnetischfischer mit gefährlichem Fang: Ufer-Promenade in der Wiener City musste gesperrt werden.
Symbolbild Fischer am Donaukanal.

Ein Magnetfischer hat Samstagnachmittag die Polizei an den Wiener Donaukanal gerufen, nachdem er einen verdächtigen Gegenstand an der Angel hatte. Der Bereich bei der Freda-Meissner-Blau-Promenade in der City wurde kurzzeitig abgesperrt. Ein Sprengstoffexperte der Wiener Polizei identifizierte den Gegenstand als Sprenggranate aus dem Ersten Weltkrieg. Der Entminungsdienst des Bundesheers barg die rund 7,5 Zentimeter große Granate und sorgte für den gesicherten Abtransport.

Die Wiener Polizei erinnerte am Sonntag an das gebotene Vorgehen in solchen Fällen: "Wenn Sie sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial auffinden, merken Sie sich den Auffindungsort und begeben Sie sich in eine sichere Distanz. Rufen Sie unverzüglich 133 oder 112. Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht bewegt oder manipuliert werden."

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