Die App ist da - der Rest kommt noch: ESC-Rallye

Zu gewinnen sind limitierte ESC-Fächer sowie ein Wien-Wochenende für zwei Personen.
Bar Volksgarten

Zusammenfassung

  • Die ESC-Rallye ist digital mit der App „ivie“ gestartet, während im Wiener Stadtbild bisher wenig vom Song Contest zu sehen ist.
  • Die Challenge führt bis Ende Mai zu mehreren Stationen in der Stadt, bei denen Quizfragen beantwortet und Preise gewonnen werden können.
  • Mit der Rallye will Wien Tourismus Besucher und Einheimische auf die Spuren der ESC-Geschichte führen, bevor das Event vor Ort sichtbar wird.

Noch ist vom Eurovision Song Contest im Wiener Stadtbild wenig zu sehen. Am Rathausplatz, wo in wenigen Wochen das „Eurovision Village“ entstehen soll, laufen erste Vorbereitungen – viel mehr als Bauzäune und einzelne Hinweise gibt es derzeit nicht. Auch in der restlichen Innenstadt wirkt es wie ein normaler Frühlingstag – die Ruhe vor dem Sturm.

Während der ESC vor Ort erst langsam Form annimmt, ist er digital bereits gestartet: Mit der App „ivie“ hat der Wien Tourismus die „Eurovision Song Contest Challenge“ ins Leben gerufen. Die Quiz-Rallye führt Nutzerinnen und Nutzer quer durch die Stadt – auf den Spuren der ESC-Geschichte.

Challenge bis Ende Mai

Bis Ende Mai läuft die Challenge. Wer die Stationen vor Ort besucht, eincheckt und Quizfragen beantwortet, sammelt Punkte und kann Preise gewinnen – darunter limitierte ESC-Fächer und ein Wien-Wochenende für zwei Personen

Ziel ist es,  Besucher sowie Wiener gleichermaßen durch die Stadt zu führen und den Song Contest abseits der großen Bühne erlebbar zu machen. Laut Aussendung umfasst die Rallye sechs Stationen. Ein Blick in die App zeigt jedoch: Aktuell werden elf Orte angezeigt. 

Neben klassischen ESC-Schauplätzen wie dem Rathausplatz und dem „Euro Club“ (Club Praterdome) sind auch Eventlocations und Public-Viewing-Spots Teil der Liste, wie etwa das MAK (Museum für angewandte Kunst), die Urania oder das Votiv Kino. Auch Lokale und Veranstaltungsorte wie „USUS am Wasser“ oder das Gasthaus Napoleon finden sich darunter. 

Die Bandbreite reicht damit von historischen Orten bis zu aktuellen Eventschauplätzen. Vor Ort ist davon wenig zu merken. Im Wien Museum läuft der Betrieb wie gewohnt. Auf KURIER-Nachfrage heißt es, dass konkrete Eurovision-Angebote in naher Zukunft bekanntgegeben werden. Ähnlich ruhig ist die Situation an anderen Stationen.

Die Stadt setzt auf die kommenden Wochen. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) betont, dass der ESC zunehmend sichtbar werde – im öffentlichen Raum und digital. Spätestens mit näher rückendem Event dürfte auch die Nutzung der Rallye anziehen – und mit ihr das Eurovision-Fieber in der Stadt.

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