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Erst Schuss in Donaukanal stoppte E-Scooter-Rowdy aus Wien

16-Jähriger fuhr in der Brigittenau Mädchen an und flüchtete mit Roller. Erst nach einem Schreckschuss endete seine Flucht vor der Polizei.
Person fährt auf einem E-Scooter über einen Gehweg.

Ein fahrerflüchtiger E-Roller-Lenker ist am Samstagabend nach einem Zusammenstoß mit einer Achtjährigen in Wien-Brigittenau durch einen Schreckschuss der Polizei gestoppt worden. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen am Arm und wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt. Polizisten nahmen umgehend nach dem Unfall am Leipziger Platz die Verfolgung des davongefahrenen Jugendlichen auf. Der 16-Jährige flüchtete aber zunächst auch vor den Beamten.

Der Unfall hatte sich um 18.45 Uhr auf einer ausschließlich für Fußgänger vorgesehenen Fläche ereignet. Die Achtjährige wurde von dem Burschen auf dem Roller erfasst und zu Boden gestoßen. Anstatt an der Unfallstelle zu bleiben, flüchtete der Jugendliche mit dem E-Scooter.

Schuss in Donaukanal

Bei der Flucht vor der Polizei über Gehwege gefährdete der 16-Jährige weitere dort spielende Kinder, die einen Zusammenstoß nur durch Ausweichen verhindern konnten, berichtete Polizeisprecher Markus Dittrich. Der Teenager flüchtete schließlich zu Fuß in Richtung Döblinger Steg. Trotz mehrfacher Aufforderung der Polizisten, stehen zu bleiben, lief der 16-Jährige weiter. Daraufhin feuerte ein Beamter einen Schreckschuss in das Wasser des Donaukanals ab.

Der Jugendliche blieb stehen und gab gegenüber den Beamten zu, das Mädchen beim Fahren übersehen und mit dem E-Scooter zu Boden gestoßen zu haben. Bei der Anhaltung des 16-Jährigen war auch ein 14-jähriger Bekannter des Jugendlichen anwesend. Er hatte eine geringe Menge Cannabisharz bei sich und wurde nach dem Suchtmittelgesetz sowie dem Wiener Jugendschutzgesetz angezeigt. Gegen den 16-Jährigen wurden mehrere verwaltungsrechtliche Anzeigen gelegt.

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