Lokalbesitzer Philippe Devaux und Diana Amichaud

© KURIER/Gilbert Novy

Lokaltipp
02/06/2015

Ein bisschen Montmartre mitten im Achten

Cabaret Serenade: Französisches Flair in Wien.

von Anna-Maria Bauer

Es hätte eigentlich nur ein kurzer Wienbesuch anlässlich eines Klavierkonzerts werden sollen. Aber Musiker Philippe Devaux und seine Partnerin Diana Amichaud waren von der Stadt so fasziniert, dass sie nach ein, zwei Gläschen Wein einfach beschlossen hierzubleiben und jenes Lokal zu eröffnen, das sie hier selbst gerne besuchen würden – ein kleines Restaurant mit feinen Speisen, das gleichzeitig Plattform für Musiker und Maler ist.

Knapp ein Jahr später eröffneten die beiden Pariser in der Lange Gasse 74 das "Cabaret Serenade". Dunkle Holzvertäfelungen, hohe Spiegel mit Goldfassung und Wandmalereien, deren Stil an Henri de Toulouse-Lautrec erinnern, geben dem Eintretenden das Gefühl, in ein kleines Café mitten in Paris zu treten. Von Dienstag bis Samstag wird im Restaurant-Teil Warmziegenkäse auf Feigenbrot (um 7,20 €) oder Entrecote mit Rotwein-Zwiebel-Konfitüre (um 18 €) zu französischem Wein oder Café au Lait serviert. Abends laden Musiker im unteren Stockwerk, hinter dem roten Samtvorhang und vor der gemalten Kulisse von Montmartre, zu Konzerten.

Heute, Freitag, wird der serbische Sänger Milan Conic Cone mit Jazz und Funk zum Tanz einladen. Am Samstag singt zum einen die russische Sängerin Maria Raskopina Lieder der Französin Edith Piaf; danach wird Lokalbesitzer Philippe Devaux auf dem Klavier Stücke des russischen Komponisten Sergei Rachmaninow zum Besten geben. Der Eintritt ist frei. Man sollte aber jedenfalls Plätze reservieren.

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