Großeinsatz der Polizei

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Wien
03/22/2020

Drohungen mit Messer und Muskete in Wien

Ein 27-Jähriger bedrohte Stiefsohn und Ehefrau mit einem Messer. Ein 23-Jähriger richtete eine Muskete auf eine Frau.

Mit mehreren Auseinandersetzungen hat sich die Wiener Polizei am Samstag herumgeschlagen. In Rudolfsheim-Fünfhaus bedrohte ein 27-Jähriger seine 52-jährige Ehefrau und seinen 31-jährigen Stiefsohn mit einem Messer. Am Alsergrund hielt ein 23-Jähriger einer Gleichaltrigen eine Muskete unter die Nase. In Meidling attackierte ein Betrunkener Polizisten, die einen Streit schlichten wollten.

Am Samstag kurz vor 17.00 Uhr rückten die Beamten in die Diefenbachgasse aus, weil sich die 52-Jährige und ihr Sohn, beide österreichische Staatsbürger, vor ihrem Mann ins Freie geflüchtet hatten. Der 27-jährige nigerianische Staatsbürger hatte die beiden mit zwei Messern bedroht. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen. Er wurde wegen gefährlicher Drohung, schwerer Nötigung und versuchter Körperverletzung angezeigt und befand sich in Haft. Die Anschuldigungen wies der Verdächtige zurück.

Am Samstagabend bedrohte ein 23-jähriger Ukrainer am Alsergrund eine gleichaltrige Frau mit einer Muskete. Das Opfer flüchtete und rief die Polizei. Die Beamten nahmen den Mann fest und stellten die Waffe sicher. Unklar war, ob die historische Langwaffe funktionstüchtig war. Der 23-Jährige befand sich zunächst wegen gefährlicher Drohung in Haft.

In der Hetzendorfer Straße bespuckte ein 57-jähriger Österreicher Polizisten, versuchte auf sie einzuschlagen und einen Uniformierten zu beißen. Sörös zufolge war er augenscheinlich betrunken. Die Ordnungshüter nahmen den Mann fest, was ihnen auch noch Todesdrohungen einbrachte. Verletzt wurde niemand, gegen den Mann gab es Anzeigen wegen Widerstands, versuchter schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung. Er wurde in Haft genommen.

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