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Fiakerunfall in Wiener Innenstadt: Drei Verletzte

Pferde scheuten, der Kutscher fiel vom Bock und wurde überrollt. Das Gespann lief mit vier Fahrgästen weiter.
Symbolbild ++ THEMENBILD ++ FIAKER / TOURISMUS

Bei einem Unfall mit einem Fiaker sind am Freitag in der Wiener Innenstadt drei Personen verletzt worden. Die beiden Pferde hatten gescheut und begonnen zu galoppieren. Der Kutscher stürzte vom Kutschbock und wurde von dem Gefährt überrollt, berichtete Polizeisprecherin Irina Steirer am Samstag. Der 53-Jährige erlitt nach Angaben der Berufsrettung Prellungen und kam in ein Spital. Auch zwei der vier Fahrgäste wurden laut Rettungssprecher Daniel Melcher leicht verletzt.

Der Fiakerfahrer war mit der von zwei Pferden gezogenen Kutsche am Nachmittag in der Stallburggasse unterwegs gewesen. "Beim Rechtsabbiegen in die Habsburgergasse scheuten die beiden Pferde und begannen kurz vor der Kreuzung zu galoppieren. Zu diesem Zeitpunkt befand sich in der Habsburgergasse im Kreuzungsbereich ein Lkw mit laufendem Motor", schilderte die Polizeisprecherin.

Kutsche rammte Gerüst und kippte

Die Pferde liefen in die Habsburgergasse, wo die Kutsche seitlich ein Gerüst rammte. Dadurch kippte der Fiaker zur Seite. Der Kutscher stürzte und wurde vom Gefährt überrollt. "Die Pferde liefen weiter, während sich die vier Fahrgäste weiterhin in der Kutsche befanden", so Steirer. Erst als eines der Tiere gegen ein Betonleitwandstück stieß und stürzte, kam das Gespann endlich zum Stehen.

"Der Fiakerfahrer sowie zwei Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen", sagte die Polizeisprecherin. Sie wurden von der Berufsrettung Wien erstversorgt. Den Kutscher brachte die Berufsrettung in ein Spital. Zwei Fahrgäste erlitten laut Melcher Abschürfungen, die beiden anderen blieben unversehrt.

Die beiden Pferde trugen ebenfalls Verletzungen davon. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr lag eines der Tiere noch am Boden, wurde aber bereits fachkundig versorgt, sagte Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl. Die Einsatzkräfte schoben die Kutsche vom Unfallort weg.

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