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Chronik Wien
09/22/2020

Donaustadt: Wie man auf zwei Rädern gute Figur macht

Neuer Radmotorik-Park am Kaisermühlendamm mit Wellenbahnen, Slalom- und Balancier-Strecke

Als vor wenigen Tagen der Radweg in der Wagramer Straße eröffnet wurde, wagte sich Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) selbst noch nicht aufs Rad, sondern ließ für das Werbevideo lieber seinem Parteifreund Klubchef Josef Taucher den Vortritt. Nevrivy auf einem Fahrrad – das wäre nicht allzu authentisch, hieß es damals aus SPÖ-Kreisen.

Nun, für die Eröffnung des Radmotorik-Parks am Kaisermühlendamm, machte Nevrivy dann doch eine Ausnahme und schwang sich in den Sattel – vielleicht, weil diesmal nur Foto- und keine Videoaufnahmen anstanden. Vielleicht auch um zu demonstrieren, dass der lautstarke Kritiker der grünen Verkehrspolitik nicht nur mit dem Auto unterwegs ist.

Auf 8.000 Quadratmetern werden hier aber vor allem Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten auf zwei Rädern trainieren. 17 verschiedene Stationen stehen zur Verfügung, die kostenlos ab sofort ausprobiert werden können. Es gibt zum Beispiel zwei Wellenbahnen, eine Slalom-Strecke oder eine Balancier-Strecke.

Demnächst fertig ist auch der neue Pumptrack – eine künstlich geschaffene Mountainbike-Strecke, die sich insbesondere auch für Einsteiger eignet.

Der Motorik-Park dient nicht nur dem reinen Freizeitvergnügen, sondern soll auch dabei helfen, die Unfallhäufigkeit im Straßenverkehr zu verringern. Er kann auch mit Einrad, Skateboard, Inlineskates, Scooter oder Rollstuhl befahren werden, also mit fast allen nicht-motorisierten Fahrzeugen.

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