Donauinselfest fällt 2026 mit S-Bahn-Sperre zusammen

42. DONAUINSELFEST: BUEHNE
Das Donauinselfest beginnt am 3. Juli, die S-Bahn-Sperre einen Tag darauf am 4. Juli.

Das Hauptaugenmerk bei den Wiener Öffi-Sperren fällt heuer auf die S-Bahn Stammstrecke. Insgesamt mehrere Monate lang wird die Strecke auf verschiedenen Abschnitten gesperrt sein. Konkret werden von 4. Juli bis Oktober 2027 die Züge nicht durchgehend verkehren. Und als ob das für die Wienerinnen und Wiener nicht schon genug wäre, fällt die Sperre auch noch genau mit dem Donauinselfest zusammen.

Das kostenlose Großevent auf der Donauinsel läuft nämlich von 3. bis 5. Juli. Ab 4. Juli fährt allerdings die S-Bahn nicht zwischen Praterstern und Floridsdorf. Damit fällt eine wichtige Öffi-Verbindung weg, die Station Handelskai wird nicht angefahren.

Später als üblich

Die ungünstige Überschneidung kommt daher, dass das Donauinselfest heuer später stattfindet als üblich. Normalerweise wird Ende Juni auf der Donauinsel gefeiert, heuer erst am ersten Juliwochenende. Grund für den späteren Termin ist der Österreich-Grand-Prix in Spielberg. Der geht am 28. Juni über die Bühne und man wollte nicht „in Konkurrenz zu einer anderen Großveranstaltung treten“, hieß es dazu von der SPÖ im vergangenen Sommer.

Zum späteren Termin Anfang Juli fällt das Donauinselfest nun allerdings genau mit der Sperre der Stammstrecke zusammen. Bei den ÖBB heißt es dazu, dass die S-Bahn-Sperre schon seit Jahren bekannt sei. Züge werden also keine Fahren, Schienenersatzverkehr stehe am Wochenende – und damit auch beim Donauinselfest – rund um die Uhr zur Verfügung. Eine Taktverdichtung bei den Bussen sei ebenfalls möglich, Gespräche werden bereits geführt. „Das Verkehrskonzept kommt aber vom Veranstalter“, sagt eine Sprecherin der ÖBB.

Vom Veranstalter selbst heißt es dazu, dass man mit den ÖBB in Kontakt stehe, „um wie jedes Jahr eine sichere und geordnete An- und Abreise zum und vom Fest zu gewährleisten“. Details dazu würden rechtzeitig bekannt gegeben.

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