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Das Sterbehaus von Schubert bleibt weiterhin geschlossen

SPÖ-Kulturstadträtin verteidigt temporäre Schließung einzelner kleiner Museen und Gedenkhäuser.
Franz Schubert sitzt lässig auf einem Stuhl, mit Brille und dunklem Mantel.

Das Geburtshaus von Franz Schubert wird bis zu dessen 200. Todestag im Jahr 2028 aufwändig saniert. Geschlossen wurde aus Spargründen heuer schon Schuberts Sterbewohnung in der Kettenbrückengasse 6, ebenso wie das Haydnhaus, die Johann-Strauss-Wohnung oder der Neidhard Festsaal.

Aus Spargründen wurden auch die Öffnungszeiten diverser Museen in Wien reduziert – so ist das Pratermuseum nur noch Freitag bis Sonntag geöffnet, ebenso die Hermesvilla und das Uhrenmuseum. Darüber hinaus wurde zum Teil auch die Saison verkürzt. In der Hermesvilla etwa läuft diese nur noch vom 2. Mai bis 30. September – bisher ist die Saison von Mitte März bis 31. Oktober gelaufen.

„Andere Prioritäten“

Die Kritik an den – temporären – Schließungen lässt SPÖ-Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler nicht einfach so stehen. Sie betont am Rande der Präsentation des Schuberthaus-Umbaus, dass sehr wohl daran gedacht sei, auch diese Einrichtungen wieder zu öffnen, sobald es die budgetäre Lage der Stadt zulasse.

Derzeit habe für sie Priorität, dass etwa der Eintritt in die Dauerausstellung im Wienmuseum gratis bleiben könne.

Wiewohl sie ergänzt, dass es „dramaturgisch ein guter Moment“ wäre, etwa die Sterbewohnung Schuberts zu dessen Sterbetag am 19. November 2028 wieder zu öffnen. Allerdings fügt Kaup-Hasler an: „Die Leidenschaft der Wienerinnen und Wiener für das Sterbehaus ist erst mit dessen Schließung erwacht.“ Josef Kleinrath

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